Westfalenpost: Joachim Karpa zum Insektensterben
ID: 1542136
der Insekten geht zurück. Weniger an der Windschutzscheibe am Wagen,
weniger unter der Laterne, weniger Stiche am Sommerabend. Alles gut.
Warum sich beunruhigen? Es gibt schließlich knapp eine Million Arten,
die mit uns leben. Sie fliegen über uns, kreuchen und fleuchen unter
und neben uns. Es lohnt nicht, sich über ihren Verbleib Gedanken zu
machen. Zu kurz gedacht. Das wirbellose Kleingetier macht zwei
Drittel allen Lebens auf der Erde aus. Und die Wissenschaftler
warnen: Wenn wir so weiter machen wie bisher, werden große
Landstriche unbewohnbar für die meisten Formen des Lebens.
Gegenwärtig, so heißt es, befinden wir uns auf dem Kurs zu einem
ökologischen Armageddon und hinterlassen unseren Enkeln eine
hochgradig verarmte Welt. So drastische Formulierungen sind wohl
notwendig, um eine Wende bei der Verwendung hochwirksamer
Insektengifte einzuleiten. Welchen Sinn hat eine intensive
landwirtschaftliche Nutzung, wenn wir buchstäblich damit den Boden
unter den Füßen verlieren, weil wir den Ertrag der Ernte im Visier
haben. Wir müssen den Blick über den Horizont schweifen lassen. Wenn
nicht findet der Frühling bald ohne Vogelstimmen statt. Eine stumme
Natur. Das macht Angst.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Original-Content von: Westfalenpost, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.10.2017 - 21:37 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1542136
Anzahl Zeichen: 1582
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 447 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Joachim Karpa zum Insektensterben"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Rheinische Post: Kommentar / Deal mit hohen Risiken = Von Maximilian Plück ...
Hochtief hat sich in die Bieterschlacht um den spanischen Mautbetreiber Abertis eingeschaltet. Diese Strategie birgt viele Risiken. 9,7 Milliarden Euro beträgt der Börsenwert des nahezu schuldenfreien Essener Konzerns. Für die Übernahme der Spanier muss Hochtief 18,6 Milliarden Euro aufbringe
Rheinische Post: Kommentar / Razzien reichen nicht = Von Christian Schwerdtfeger ...
Es ist ein deutliches Signal, das der NRW-Minister des Inneren mit der Großrazzia in 16 Städten und dem Verbot zweier Hells-Angels-Clubs an die umstrittenen Rockergruppierungen sendet. Herbert Reul (CDU) setzt damit die Linie seines Vorgängers Ralf Jäger (SPD) fort und hält so den Druck auf
Rheinische Post: Kommentar / Die Erneuerung der Union beginnt = Von Michael Bröcker ...
Mit dem Rücktritt von Stanislaw Tillich als CDU-Ministerpräsident in Sachsen findet das schlechte Bundestagswahlergebnis für die Union sein erstes Opfer. Im stolzen Freistaat Sachsen war die AfD knapp vor der CDU gelandet; öffentlich hatte die Sachsen-Ikone, der frühere Ministerpräsident K
Neue Westfälische (Bielefeld): Immer mehr Retter werden Opfer von Gewalt Erschreckender Trend Lothar Schmalen, Düsseldorf ...
Es sind unglaubliche Szenen, die sich bei so manchen Rettungseinsätzen abspielen. Anstatt den Rettern für ihre aufopferungsvolle Arbeit zu jeden Tag- und Nachtstunde dankbar zu sein, werden sie verbal oder sogar gewalttätig attackiert. Wie krank eigentlich ist eine Gesellschaft, in der solche




