Neue UN-Zahlen zu Kindersterblichkeit: Fortschritt nicht schnell genug
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Nationen (UN) sterben weiterhin 15.000 Kinder täglich. Immer
deutlicher wird das Problem der Versorgung rund um die Geburt, denn
insgesamt 2,6 Millionen Neugeborene überlebten im Jahr 2016 die
ersten 28 Tage ihres Lebens nicht. Damit setzt sich die Entwicklung
der vergangenen Jahre fort: Weniger Kinder sterben insgesamt, aber
unter denen die sterben, steigt der Anteil der Neugeborenen.
"Wenn Kinder und Mütter während und nach der Geburt keine
Gesundheitsversorgung erhalten, sterben ihre Babys. Das dürfen wir
nicht länger zulassen und wir haben es in der Hand, denn die
Todesursachen sind meist vermeidbar", beklagt Susanna Krüger,
Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland. "Die neue
Bundesregierung muss sich dafür einsetzen, dies zu ändern und
allgemeine Gesundheitsversorgung für jedes Kind und jede Mutter zur
Priorität ihrer globalen Gesundheitspolitik machen", so Krüger
weiter.
Save the Children setzt sich für die Umsetzung der allgemeinen
Gesundheitsversorgung für jedes Kind und jede Mutter ein, damit
Kindersterblichkeit beendet und SDG 3 bis 2030 erreicht werden. Durch
Impfungen, die frühe und richtige Diagnose von Krankheiten und deren
Behandlung, könnte Kindersterblichkeit an vermeidbaren Ursachen
beendet werden
Pressekontakt:
Save the Children Deutschland e. V.
Pressestelle - Claudia Kepp
Tel.: +49 (30) 27 59 59 79 - 280
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Datum: 19.10.2017 - 12:13 Uhr
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