Europäische Farmen werden 12.000 Mal auf Tierschutz überprüft
ID: 1542827
Alle 4.000 europäischen Nerz- und Fuchsfarmen werden derzeit auf
ihren Standard im Tierschutz geprüft. Das Ziel ist diejenigen Farmer
zu zertifizieren, die nachweislich besonders gut für ihre Tiere
sorgen können.
Die Tierschutz-Bewertungen basieren auf der wissenschaftlichen
Methode des "Welfare Quality" Projektes der Europäischen Kommission.
Während dieses Programm nur limitierten praktischen Nutzen gefunden
hat, kann das Gegenstück des europäischen Pelzsektors, Welfur,
tatsächlich bei allen Nerz- und Fuchsfarmen in Europa angewendet
werden. Betrachtet man alle gezüchteten Tierarten, macht dies WelFur
zum ambitioniertesten, zukunftsorientiertesten und umfassendsten
Tierschutzprogramm der Welt.
"Die Pelzbranche ist wirklich stolz, an der Spitze der
Tierschutzbewertungen zu stehen. WelFur wurde von unabhängigen
Wissenschaftlern entwickelt und gibt eine objektive und verlässliche
Bewertung des Tierschutzes bei Pelztieren ab. Wir sind
zuversichtlich, daß WelFur helfen wird, eine neue Perspektive in die
Debatte über Pelz einzubringen, und mit einigen der Mythen und
Vorurteilen über Pelz aufräumt", sagt Mette Lykke Nielsen,
Geschäftsführerin von Fur Europe.
Um als Farm "Welfur" zertifiziert zu werden, müssen drei
erfolgreiche Bewertungen jeweils zu verschiedenen Zeiträumen im
jährlichen Produktionszyklus einer Pelzfarm erreicht werden. Das
heißt, daß die 4.000 europäischen Pelzfarmen insgesamt 12.000
Farmbewertungen bewältigen müssen, bevor alle Farmen fachgerecht
überprüft sind. Die Farmen werden im Zeitraum 2017-2020 kontrolliert
und die Bewertungen von der unabhängigen Kontrollinstanz Baltic
Control durchgeführt. Diese übernimmt auch zukünftige Audits und die
Ausstellung der Zertifikate nach 2020.
Bis dahin werden auch die Verbraucher Zugang zu Welfur
zertifizierten Pelz-Produkten haben. "Die modernen Konsumenten wollen
wissen, woher Produkte kommen und wie sie produziert wurden. Mit
WelFur kommen wir dem wachsenden Konsumentenwunsch nach Transparenz
nach", sagt Mette Lykke Nielsen.
Pressekontakt:
Mick Madsen
Fur Europe
Tel +32 471420200
mick.madsen@fureurope.eu
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Datum: 20.10.2017 - 09:00 Uhr
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