Rheinische Post: NRW-Ministerien fordern vom Bund mehr Unterstützung für das Ruhrgebiet

Rheinische Post: NRW-Ministerien fordern vom Bund mehr Unterstützung für das Ruhrgebiet

ID: 1544811
(ots) - Die Ministerien des von CDU und FDP regierten
Nordrhein-Westfalen haben von der künftigen Bundesregierung in einem
gemeinsamen Papier mehr Unterstützung für das Ruhrgebiet gefordert,
zur Not auch zulasten des ländlichen Raums. In dem rund 50-seitigen
Dokument, das der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
(Donnerstagausgabe) vorliegt, heißt es: "Regionen mit besonderem
Entwicklungsbedarf - vor allem das Ruhrgebiet - brauchen
Strukturperspektiven." Weiter heißt es: " (...) eine
Ausdehnung/Schwerpunkt der Förderung auf regionale Daseinsvorsorge in
in strukturschwachen Regionen und ,ländlichen Räumen' als neue
Kulisse der Gemeinschaftsaufgabe sollte unterbleiben, da ansonsten
das Ruhrgebiet weiter benachteiligt würde." Ein
NRW-Regierungssprecher bestätigte auf Anfrage, es handele sich bei
dem Papier um "eine Sammlung von Meldungen aus den Ressorts für
mögliche Punkte bei den Koalitionsverhandlungen". So werden darin
unter anderem auch finanzpolitische Wünsche für die
Jamaika-Sondierungen in Berlin formuliert. Demnach soll die
Abschaffung des Solidaritätszuschlags nur schrittweise erfolgen. Eine
"Bürgerversicherung" wird abgelehnt, die Mütterrente soll nicht auf
die Grundsicherung angerechnet, die Rentenansprüche von
Geringverdienern sollen aber aufgestockt werden. Im Bereich der
Migrationspolitik soll es dem Papier zufolge künftig eine
"vollständige Übernahme der Kosten der Länder für die Unterbringung,
Versorgung und Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Ausländern
durch den Bund" geben. Für mehr Sicherheit soll etwa die Überwachung
von Telekommunikation auch für "die Strafverfolgung von
qualifiziertem Einbruchdiebstahl" möglich werden, wie es in dem
Papier weiter heißt.

www.rp-online.de



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion



Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Rheinische Post: Laschet droht mit Scheitern der Jamaika-Verhandlungen: Rheinische Post: Berlin geht gegen politischen Missbrauch von Interpol vor
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.10.2017 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1544811
Anzahl Zeichen: 2161

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 386 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: NRW-Ministerien fordern vom Bund mehr Unterstützung für das Ruhrgebiet"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


Rheinische Post: Grüne wollen Steuervorteile für Dienstwagen und Diesel abschaffen ...
Die Grünen drängen in den Jamaika-Sondierungsgesprächen mit Union und FDP auf eine schrittweise Abschaffung der Steuervorteile für Dienstwagen und Dieselfahrzeuge. "Gegenwärtig fördert der Bund zum Beispiel Diesel und große Dienstwagen mit Milliarden, und gleichzeitig müssen wir uns

Rheinische Post: Berlin geht gegen politischen Missbrauch von Interpol vor ...
Die Bundesregierung hat nach den Festnahmen von Deutsch-Türken in Spanien und in der Ukraine eine vertrauliche Initiative gegen den Missbrauch von Interpol durch die Türkei auf den Weg gebracht. Das bestätigte nach Informationen der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Don

Rheinische Post: Laschet droht mit Scheitern der Jamaika-Verhandlungen: "Wenn der Industriestandort Deutschland gefährdet wird, können wir keine Koalition machen" ...
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat für die Jamaika-Sondierungen an diesem Donnerstag harten Widerstand der Union gegen die Energie- und Klimapolitik der Grünen angekündigt und mit einem Scheitern der Verhandlungen gedroht. "Wenn der Industriestandort Deutschland ge

Schwäbische Zeitung: Fairer Umgang ist geboten - Kommentar zum Umgang mit der AfD ...
Mit Recht halten die anderen Parteien dagegen, wenn sich die AfD - mal wieder - als Opfer präsentiert. So geschehen zuletzt bei der Wahl der stellvertretenden Bundestagspräsidenten. Der AfD-Kandidat Albrecht Glaser fiel zu Recht durch. Er hatte sich unwählbar gemacht, weil er das Grundrecht au


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z