Die Pflege hat es verdient nicht nur bei Skandalen im Rampenlicht zu stehen
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Pflege" (20.10.2017) erklärt die pflegepolitische Sprecherin der
SPD-Landtagsfraktion, Birte Pauls:
"Die Presseinladung der AWO, die bei der Zeitumstellung gewonnen
60 Minuten für die Pflege zu nutzen, begrüßen wir außerordentlich.
Mit der Aktion möchte die AWO Journalistinnen und Journalisten die
Möglichkeit geben, hinter die Kulissen eines Pflegealltags zu
blicken. Das Thema Pflege ist uns eine Herzensangelegenheit -
insbesondere auch außerhalb von Wahlkampfzeiten.
Bei steigendem Fachkräftemangel, schlechter Bezahlung und
fehlender Zeit für den Kontakt mit den Pflegebedürftigen ist es für
uns von besonderer Bedeutung, den Pflegenden unsere ernstgemeinte
Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen und auch dafür zu Sorgen, dass
das Thema Pflege nicht nur bei Skandalen diskutiert wird. Wir
brauchen ein starkes Bündnis in der Gesellschaft, bestehend aus
Politik, Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, Gewerkschaften und den
Pflegefachkräften selbst.
Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und wir setzen uns
dafür ein, dass der hochprofessionellen Arbeit der Pflegenden auch
angemessene Rahmenbedingungen gegenüberstehen. Denn als
Krankenschwester weiß ich genau, was für ein toller Job es ist. Aber
gute Rahmenbedingungen sind für die Ausübung der Arbeit unabdingbar.
Durch eine Herabsetzung der wöchentlichen Arbeitszeit zum Beispiel
könnten wir diesen Bereich entlasten und würden den Pflegefachkräften
unsere Anerkennung ihrer wichtigen Arbeit entgegenbringen. Die Würde
des Menschen ist unantastbar und diese Maxime muss auch in der Pflege
gelten. Wir brauchen kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander."
Pressekontakt:
Pressesprecher: Heimo Zwischenberger (h.zwischenberger@spd.ltsh.de)
Vertreter: Felix Deutschmann (f.deutschmann@spd.ltsh.de)
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Datum: 27.10.2017 - 12:26 Uhr
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