Rheinische Post: Kommentar / Der Schaden liegt immer bei den Versicherten = Von Eva Quadbeck

Rheinische Post: Kommentar /
Der Schaden liegt immer bei den Versicherten
= Von Eva Quadbeck

ID: 1545772
(ots) - Patienten auf dem Papier kränker zu machen, als
sie in Wahrheit sind, ist moralisch verwerflich. Im Einzelfall kann
man den Betroffenen existenziell schaden. Zudem treibt diese Praxis
die Gesundheitskosten in die Höhe. Positiv ist, dass der
Gesundheitsminister den Missstand bereits erkannt und mit einem
Gesetz reagiert hat. Aber die Neuregelung reicht nicht aus, denn
trotz des Verbots hat noch jeder fünfte Arzt Beeinflussungsversuche
durch Kassen erlebt. Die Kontrollen müssen also besser werden. Das
Gesundheitssystem ist in jeder Hinsicht für Manipulationen anfällig -
aus dem einfachen Grund, dass es um Milliarden-Summen geht. Mit jedem
neuen Gesetz bilden sich in der Regel auch Schlupflöcher,
Fehlanreize, oder es entsteht die Versuchung der Manipulation. Längst
nicht alle Ärzte, Kassen- oder Klinikvertreter nutzen die Grauzonen,
die das komplexe System bietet. Nur ein kleiner Teil überschreitet
Gesetzesgrenzen. Aber wenn Manipulationen ans Licht kommen, leidet
der Ruf der ganzen Branche. Für das Arzt-Patienten-Verhältnis, das in
den vergangenen Jahren ohnehin schwieriger geworden ist, sind solche
Nachrichten Gift. Und der finanzielle Schaden liegt immer bei den
Versicherten.

www.rp-online.de



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur katalanischen Unabhängigkeitserklärung Badische Zeitung: Krise um Katalonien / Nirgends ein Sieger  
Kommentar von Martin Dahms
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.10.2017 - 20:58 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1545772
Anzahl Zeichen: 1563

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 388 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar /
Der Schaden liegt immer bei den Versicherten
= Von Eva Quadbeck
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


FZ: Ohne Verstand und Logik "Fuldaer Zeitung" (28. Oktober 2017) zu Katalonien ...
Das in der Katalonien-Krise oft bemühte Horrorszenario von zwei Zügen, die ungebremst aufeinander zurasen, hat sein Ende in der Kollision gefunden. Alle Appelle von innen und außen, auf den Dialog als einziges Mittel zur Lösung des Problems zu setzen, sind ungehört verhallt. Viele verlieren

Neue Westfälische (Bielefeld): Verkehrspolitik der neuen Landesregierung Messlatte liegt hoch Lothar Schmalen, Düsseldorf ...
Unter übergroßer Bescheidenheit leidet der neue NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst nicht. Mit Sätzen wie "Ich will das haben", bezogen auf ein einheitliches Kombi-Verkehrsticket für NRW oder "Die Radfahrer werden ihr Glück kaum fassen können" hat der CDU-Politiker aus de

Westfalenpost: Kommentar zum Einkauf an Heiligabend ...
Heiligabend tritt der Gott des Geldes gegen die Geburt des Gottessohnes an. Denn der Tag fällt ausgerechnet auf einen Sonntag. Das bedeutet: Die Verbraucher müssen spätestens am 23. Dezember für drei Feiertage hintereinander einkaufen. Es sei denn, der örtliche Supermarkt macht am 24. auf.

Mitteldeutsche Zeitung: zu Jamaika ...
Die aktuellen Rempeleien zeigen vor allem eins: Die Konstellation mag noch so außergewöhnlich sein, Regierungsbildungen gehorchen den immer gleichen Gesetzen. Auf die freundliche Begrüßung mit viel Lächeln und Schulterklopfen, folgen die Muskelspiele. Es ist der Versuch, sich eine möglich


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z