Wie sieht die Fachkräfteentwicklung der Zukunft aus-
ID: 1546191
"ARBEITSSPEICHER - Innovationcamp Bremen" am 3. und 4. November in der Koch&Bergfeld Besteckmanufaktur
Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries eröffnet zweitägigen Workshop
Bürgermeister Dr. Carsten Sieling leitet Abschlusspräsentation ein
Arbeitsteilung, interaktive Prozesse und innovative Technik prägen die Zukunft der Arbeitswelt. Aber was heißt das für Arbeitsmodelle und das Bildungssystem der Zukunft? Wie wollen wir ausbilden und arbeiten, und welche Impulse sollten gesetzt werden? Beim ?ARBEITSSPEICHER ? Innovationcamp Bremen? diskutieren am 3. und 4. November 2017 Kreative, Unternehmerinnen und Unternehmer, junge Leute in Ausbildungsphasen und Menschen aus der Bildung und Wissenschaft darüber, wie das Lernen der Zukunft gestaltet werden kann. Als Veranstaltungsort dienen zwei Produktionshallen der Koch & Bergfeld Besteckmanufaktur in der Bremer Neustadt, Kirchweg 200. Die Hochschule Bremen ist Kooperationspartnerin des an dem zweitätigen Innovationscamp beteiligten ?u-instituts für unternehmerisches Denken und Handeln?. Organisiert wird die Veranstaltung vom ?Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes? mit Sitz in Berlin. Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries wird um 14 Uhr die Veranstaltung eröffnen, Bürgermeister Dr. Carsten Sieling, der zugleich Schirmherr der Veranstaltung ist, leitet die Abschlusspräsentation ein (4.11., 17 Uhr).
?Der ARBEITSSPEICHER ist ein weiteres innovatives Veranstaltungsformat, mit dem wir als Hochschule Bremen neue Transferformate erproben,? erläutert Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey die Intention des Workshops. ?Uns geht es darum, unsere Funktion als Impulsgeber für die regionale Entwicklung auf verschiedenen Ebenen und mit ganz unterschiedlichen Ansätzen wahrzunehmen und sichtbar zu machen. Beim ARBEITSSPEICHER wollen wir aktuelle relevante Themen aufgreifen und direkt mit den Betroffenen diskutieren und Lösungen entwickeln. Daher ist die Zusammenarbeit mit zweien unserer An-Institute - ,u-institut? und ,nextpractice? - nur folgerichtig.?
In Kurz-Workshops am Freitag gibt es erste praktische Impulse in den Themen Bildung, Qualifizierung und Zukunft der Arbeit: Wie kann intergenerationelle Führung der Zukunft aussehen? Welche Weiterbildungsangebote sollten Unternehmen schaffen? Welche Voraussetzungen bieten bestehende Schulformen? Mit welchen Qualitäten starten Absolventinnen und Absolventen in die Arbeitswelt? Wie die Wirtschaft auf diverse Vorstellungen von Teilhabe eingehen? Wie kann der Digitalisierungsprozess in dezentralen Regionen Deutschlands möglichst niedrigschwellig vorangetrieben werden? Die Leitung der Workshops (Dr. Fabiola Gerpott, Christian Schoon und Christian Zöllner) kommt aus den Bereichen Wissenschaft, Kreativbranche und Unternehmensberatung. Sie eint ihr Bestreben, vorherrschende Strukturen zu hinterfragen, um neue Prozesse auf den Weg zu bringen.
Die Arbeitsphasen am Samstag sind ?das pulsierende Herz? der Veranstaltung. Hier werden gemeinsam neue Herausforderungen identifiziert und Lösungsansätze entwickelt. Ähnlich einem Bar Camp-Format lebt der ARBEITSSPEICHER von den Erfahrungen und Ideen aller Mitwirkenden. So führt der Kooperationspartner ?nextpractice? zur thematischen Ausrichtung der Gruppen eine computerbasierte Themen-Gewinnung durch. Ziel ist es, Lösungsansätze und Szenarien zu entwickeln, die alle Mitwirkenden in ihrem Arbeitsalltag inspiriert. In der produktiven Atmosphäre der alten Silberbesteckmanufaktur gibt es außerdem crossmedialen Input, gutes Essen und ein spannendes Kulturprogramm inklusive Live Band.
Das ?u-institut für unternehmerisches Denken und Handeln? wurde 2012 als An-Institut der Hochschule Bremen gegründet. Auch nach dessen Umzug nach Berlin (2015) arbeitet die Hochschule Bremen mit dem u-institut zusammen, aktuell als zentraler Kooperationspartner des ?Innovationcamp Bremen? Anfang November.
Ein weiterer Kooperationspartner der Veranstaltung ARBEITSSPEICHER ist die ?nextpractice für Komplexität und Wandel gGmbH?, seit Anfang 2017 An-Institut der Hochschule Bremen.
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Datum: 30.10.2017 - 13:52 Uhr
Sprache: Deutsch
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Bremen
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