Dem steigenden Bedarf mit einer wachsenden Versorgungslandschaft begegnen / bpa fordert angesichts d

Dem steigenden Bedarf mit einer wachsenden Versorgungslandschaft begegnen / bpa fordert angesichts des steigenden Pflegebedarfs in Rheinland-Pfalz ehrliche Debatteüber Personaleinsatz

ID: 1548353
(ots) - Zur Vorstellung der Analyse zu den Auswirkungen des
demografischen Wandels auf den Pflegebedarf in Rheinland-Pfalz sagt
der Präsident und Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater
Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) Bernd Meurer:

"Dass der Pflegebedarf in Rheinland-Pfalz in den nächsten Jahren
und Jahrzehnten enorm steigen wird, dürfte heute niemanden überrascht
haben. Die Zahlen des Statistischen Landesamtes zeigen erneut, dass
wir vor einer großen Herausforderung stehen und dem steigenden Bedarf
nur mit einer wachsenden Versorgungslandschaft begegnen können. Die
Politik muss also alles dafür tun, Wachstum bei Pflegeheimen und
Pflegediensten zu ermöglichen.

Dazu gehört auch eine ehrliche und vorurteilsfreie Debatte über
den Personaleinsatz. Die Lücke zwischen den Zahlen der benötigten und
der vorhandenen Pflegefachkräfte steigt ebenfalls rasant an. Wer
diese Realitäten anerkennt, muss einräumen, dass das derzeitige
System von festen Fachkraftquoten nicht zu halten ist. Jede gut
ausgebildete und klug eingesetzte Hilfskraft unterstützt
Pflegebedürftige besser als eine Fachkraft, die nicht da ist. So
lange Fachkräfte fehlen, müssen wir ideologiefrei über den sinnvollen
Einsatz der vorhandenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sprechen."

Anmerkung: In der heute veröffentlichten Analyse heißt es: "Zahl
pflegebedürftiger Menschen im Alter von 60 Jahren und älter steigt
von 116.300 bis 2035 auf 161.900 (+45 600 bzw. +39 Prozent) und bis
2060 auf 219.700 (+103 400 bzw. +89 Prozent)" Die Statistische
Analyse Rheinland-Pfalz 2060 - Auswirkungen des demografischen
Wandels auf den Pflegebedarf finden Sie hier: https://www.statistik.r
lp.de/fileadmin/dokumente/stat_analysen/pflege/rp2060-pflege.pdf

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über


450 in Rheinland-Pfalz) die größte Interessenvertretung privater
Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der
ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und
der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa
organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund
305.000 Arbeitsplätze und circa 23.000 Ausbildungsplätze (siehe
www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das
investierte Kapital liegt bei etwa 24,2 Milliarden Euro.



Pressekontakt:
Für Rückfragen: Jutta Schier, Leiterin der bpa-Landesgeschäftsstelle,
Tel.: 06131/88 03 20, www.bpa.de

Original-Content von: bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Flächendeckender Glasfaserausbau schafft neue Arbeitsplätze im deutschen Mittelstand Puls 4-Geschäftsführer Markus Breitenecker ist Österreichs
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.11.2017 - 10:19 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1548353
Anzahl Zeichen: 2963

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Mainz



Kategorie:

Arbeit



Diese Pressemitteilung wurde bisher 300 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Dem steigenden Bedarf mit einer wachsenden Versorgungslandschaft begegnen / bpa fordert angesichts des steigenden Pflegebedarfs in Rheinland-Pfalz ehrliche Debatteüber Personaleinsatz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Meurer zum GKW-Beitragssatzstabilisierungsgesetz: "Gesetzlich verordnete Wettbewerbsverzerrung stürzt die ambulante Versorgung ins Chaos" ...
bpa pocht auf Gleichbehandlung aller Träger bei Gehaltsrefinanzierungen "Die Bundesregierung stiehlt sich aus der eigenen finanziellen Verantwortung für die Krankenversicherung und spart jetzt bei den Gehältern der Pflegekräfte. Und das auch noch völlig willkürlich und unfair. KrankenhÃ

Meurer: "Wir überprüfen diese Punkte und werden alle juristischen Möglichkeiten ausschöpfen." / bpa fordert sorgfältigere Beratung des GKV-Gesetzes und kündigt eigene verfassungsrechtl ...
Angesichts des Eilantrags der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf mehr Beratungszeit für das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sagt der Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) Bernd Meurer: "Eine Reform, die die medizinische und pflegerische Versorgun

Meurer zur GKV-Reform: "Ist denn die Arbeit der Pflegekräfte bei privaten Trägern weniger wert?" / bpa fordert: Refinanzierung von Gehaltssteigerungen muss für alle Träger einheitlich se ...
Zu den in den Änderungsanträgen zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz vorgesehenen Änderungen bei der Refinanzierung von Gehaltssteigerungen in der häuslichen Krankenpflege und der außerklinischen Intensivpflege sagt der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V.


Weitere Mitteilungen von bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.


Flächendeckender Glasfaserausbau schafft neue Arbeitsplätze im deutschen Mittelstand ...
Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) und der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) setzen sich gemeinsam für eine klare "Glasfaser-only"-Strategie ein, um die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft - und damit den Weg in die viel beschworene Gigabit-Ge

Neues Web-Tool erleichtert dieärztliche Verdachtsanzeige einer Berufskrankheit ...
Könnte es sich bei der Erkrankung eines Patienten auch um eine Berufskrankheit handeln? Diese Frage können Ärztinnen und Ärzte jetzt mit Hilfe eines neuen digitalen Nachschlagwerks der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) einfach überprüfen. Das "BK-Info"-Portal hält

Arbeitspausen: Ruhezeiten fördern Produktivität und reduzieren Stress / TÜV Rheinland: Pausen wie Termine fest einplanen / Aktive Pausengestaltung bei sitzenden Tätigkeiten ...
Laut einer Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin lässt jeder vierte Arbeitnehmer seine Pause ausfallen. Zu hoher Leistungs- und Termindruck sind häufig die Gründe, Müdigkeit und Erschöpfung die Folge. Dabei ist das Einhalten der Arbeitspausen und Ruhezeiten nicht nur

Österreich träumt von Pension mit 58 Jahren / Zwei Drittel der Österreicher würden gesetzliche Altersgrenze abschaffen / Frauen wünschen sich längere Lebensarbeitszeit ...
Wenn alle Österreicher zu ihrem Wunschzeitpunkt in Pension gingen, würden sie im Durchschnitt mit 58 Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden. Das gesetzlich festgelegte Pensionsalter ist unpopulär: Zwei Drittel aller Österreicher würden gerne selbst entscheiden, wann sie in Ruhestand gehen. D


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z