Saarbrücker Zeitung: Bahn soll mehr gegen Sturmschäden tun
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offenbar den Druck auf die Deutsche Bahn erhöhen, deutlich mehr zur
Verhinderung von Sturmschäden zu tun. Wie die "Saarbrücker Zeitung"
(Mittwoch) berichtet, soll der Umgang des Konzerns mit den Folgen
der beiden letzten Stürme "Xavier" und "Hewart" Thema bei der am
Donnerstag in Wolfsburg beginnenden Verkehrsministerkonferenz sein.
Demnach wollen die Minister das Unternehmen anhalten, künftig die
Informationen für die Kunden deutlich zu verbessern. Auch sollen
bestehende Notfallpläne und die Vegetationskontrolle überprüft
werden, also der Beschnitt von Bäumen und Sträuchern entlang der
Bahnstrecken. Zahlreiche Bäume waren durch die Stürme auf Gleise und
Oberleitungen gestürzt.
Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) sagte der Zeitung:
"Die Auswirkungen der letzten beiden Stürme dürfen sich so nicht
wiederholen." Nun müsse geklärt werden, "was schief gegangen ist".
Die Bahn stehe in der Pflicht, "ihre Fahrgäste und Kunden im
Güterverkehr schneller und besser zu informieren". In Zeiten der
Digitalisierung sei das möglich. Nach den Stürmen hatte es erhebliche
Kritik am Info-Management des Unternehmens gegeben.
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Datum: 08.11.2017 - 05:00 Uhr
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