Schwäbische Zeitung: Gefahr aus dem Toaster - Kommentar zu Cyberkriminalität

Schwäbische Zeitung: Gefahr aus dem Toaster - Kommentar zu Cyberkriminalität

ID: 1549254
(ots) - Im Kampf gegen Wohnungseinbrüche setzt die
Politik auf schärfere Gesetze und Schwerpunktkontrollen - doch den
größten Sicherheitsgewinn haben Wohnungsbesitzer, wenn sie
einbruchssichere Fenster einbauen und eine Alarmanlage installieren.

Das ist in der digitalen Welt nicht anders. Mag man auch noch so
sehr, und völlig zurecht, betonen, das Internet sei kein rechtsfreier
Raum - im wirklichen Leben stoßen Strafverfolger schnell an ihre
Grenzen. Umso wichtiger ist es, sich vorab gegen mögliche Angriffe zu
wappnen. Das gilt für den Staat genauso wie für Firmen und für jeden
einzelnen Bürger.

Mit der zunehmenden Digitalisierung steigen die Risiken.
Befragungen zeigen: Die meisten Unternehmen haben das Problem
mittlerweile zumindest grundsätzlich erkannt, auch wenn Lücken
bleiben. Doch bei privaten Internetnutzern tun sich Abgründe auf.
Dabei nimmt insbesondere das "Internet der Dinge" als Gefahrenquelle
an Bedeutung weiter zu - im Privatleben etwa im Zuge eines vernetzten
Haushalts, in dem der Kühlschrank mit dem Toaster kommuniziert und
die Fitness-Uhr mit dem Kalender. Jedes Gerät ist ein mögliches
Einfallstor für Cyberkriminelle, was die Industrie, die das "Smart
Home" vermarkten will, herunterspielt. Und was viele Menschen,
fasziniert von der schönen neuen Welt, vielleicht auch gar nicht so
genau wissen wollen.

Schon heute gilt: Mit einer einmal installierten Schutz-Software
ist es nicht getan, das Thema Cyber-Sicherheit ist ein Dauerbrenner.
Für viele Anwender wäre es indes schon ein Fortschritt, wenn sie bei
Gelegenheit einmal das E-Mail-Passwort ändern würden.



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Schwäbische Zeitung
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Telefon: 0751/2955 1500
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Datum: 08.11.2017 - 19:07 Uhr
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