Rheinische Post: Elf Verbände fordern: Steuerzahler sollen Energiewende finanzieren
ID: 1550241
fordert einen Neustart bei der Finanzierung der Energiewende. "Wir
halten es für richtig und dringend notwendig, zumindest Teile der
Kosten für die Energiewende aus dem Bundeshaushalt zu bestreiten",
heißt es in dem Appell, den die Verbände an Angela Merkel und die
Chefs der übrigen Jamaika-Parteien gesendet haben und der der
"Rheinischen Post" (Samstagausgabe) vorliegt. Zu den Unterzeichnern
gehören der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, der Verband der
chemischen Industrie (VCI) und der Handelsverband Deutschland ebenso
wie der Bundesverband der Verbraucherzentralen, der Deutsche
Gewerkschaftsbund und der Deutsche Mieterbund.
Derzeit finanzieren Stromkunden die Energiewende über die
EEG-Umlage, sie macht über 25 Milliarden Euro im Jahr aus. Die
Verbände warnen in ihrem Appell: "Die steigenden Stromkosten werden
bei Privathaushalten mit geringem Einkommen immer mehr zu einer
sozialen Frage. Und Unternehmen, die vielfach nicht entlastet sind,
drohen durch immer höhere Kosten an Wettbewerbsfähigkeit zu
verlieren." Ohne eine Umstellung der Finanzierung seien die Ziele der
Energiewende nicht nachhaltig zu erreichen. "Wir fordern die künftige
Bundesregierung auf, kurzfristig die Weichen dafür zu stellen", so
der Appell.
Ergänzend sagte Mitunterzeichner Utz Tillmann,
Hauptgeschäftsführer des VCI, der Redaktion: "Die deutschen
Energiekosten sind ein Standortnachteil. Das sieht man auch daran,
dass seit 2012 die Auslandsinvestitionen der Chemie höher sind als
die Inlandsinvestitionen." Die meisten der 1700 Chemiebetriebe
zahlten die EEG-Umlage, nur knapp 100 seien weitgehend befreit.
Auch Mitunterzeichner Klaus Müller, Chef der Verbraucherzentralen,
fordert eine fairere Kostenverteilung. "Die privaten Haushalte
verbrauchen 25 Prozent des Stroms, müssen aber 36 Prozent der
EEG-Umlage stemmen", sagte er der Redaktion.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.11.2017 - 04:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1550241
Anzahl Zeichen: 2352
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 495 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Elf Verbände fordern: Steuerzahler sollen Energiewende finanzieren"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Zug als attraktiver Standort ...
Das beschauliche Zug, mit seinen knapp 30.000 Einwohnern liegt im gleichnamigen Kanton im Herzen der Schweiz. Zug ist eine der wirtschaftlich stärksten Regionen in der Schweiz. Trotz seiner überschaubaren Größe, die eine ruhige Atmosphäre ausstrahlt, ist Zug ein attraktiver Standort für Handel
Grauer November - aber mit goldenem Glanz ...
Etwas anders lief es im vergangenen Jahr. Denn da gab es in Verbindung mit den Präsidentschaftswahlen in den USA einen deutlichen Preisrückgang beim Gold. Aus Sicht der Statistik seit 1970 ist jedoch im Monat November im Durchschnitt ein Gewinn von 1,29 Prozent zu beobachten. Die meisten Gewinne b
Allgemeine Zeitung Mainz: Viel Arbeit / Kommentar von Ralf Heidenreich zur Deutschen Bahn ...
Das Geschacher um die vakanten Posten im Konzernvorstand der Bahn ist zu Ende. Gott sei Dank, möchte man sagen. Denn der Schwebezustand war nicht länger haltbar. Personenverkehr-Vorstand Berthold Huber führte die wichtige Gütersparte (inklusive DB Schenker Logistics) in Personalunion, wo do
Börsen-Zeitung: Auf dem Niveau vor Lehman, Marktkommentar von Kai Johannsen ...
Von den Staatsanleihemärkten dies- und jenseits des Atlantiks kommen derzeit keine ermutigenden Signale hinsichtlich der Konjunkturentwicklung. Sowohl die Zinsstrukturkurve in den USA als auch die Renditekurve der Bundesanleihen, die allgemein als sehr verlässlicher Ratgeber in Sachen konjunkt




