Wenn Sehenswürdigkeiten Lila tragen... - Welt-Pankreaskrebstag am
16. November (AUDIO)
ID: 1551491
Anmoderationsvorschlag:
Heute Abend (16. November) erstrahlen unzählige Gebäude und
Sehenswürdigkeiten auf der ganzen Welt in Lila - von der Semperoper
in Dresden bis hin zum Rickmer Rickmers Museumsschiff im Hamburger
Hafen. Und das hat auch einen wichtigen Grund: Die Farbe Lila steht
nämlich für eine der heimtückischsten Krebserkrankungen, auf die
damit aufmerksam gemacht werden soll: Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Eigentlich ein Thema, das man am liebsten verdrängen würde. Gerade
deshalb ist Hinschauen erst recht wichtig. Auch wir wollen zur
Aufklärung über diese lebensbedrohliche Erkrankung anlässlich des
heutigen Welt-Pankreaskrebstags beitragen. Mehr von Helke Michael.
Sprecherin: Der Rücken tut weh, Schmerzen im Oberbauch - diese
vergleichsweise harmlosen Beschwerden können auf
Bauchspeicheldrüsenkrebs hinweisen. Und auch andere Wansignale sind
oft nicht eindeutig.
O-Ton 1 (Prof. Dr. Manfred Lutz, 11 Sek.): "Gelbsucht, Übelkeit,
Gewichtsverlust. Aber das sind natürlich alles Beschwerden, die auch
bei anderen Tumorkrankheiten oder anderen Leiden vorkommen, und
deshalb nicht unbedingt auf einen Bauchspeicheldrüsenkrebs
hinweisen."
Sprecherin: Sagt der Chefarzt vom CaritasKlinikum Saarbrücken
Prof. Manfred Lutz und er erklärt, dass die Krankheit grundsätzlich
jeden treffen kann. Allerdings gibt es durchaus einige
Risikofaktoren:
O-Ton 2 (Prof. Dr. Manfred Lutz, 19 Sek.): "Rauchen zum Beispiel,
auch die Familienanamnese spielt eine Rolle. Hatten Sie bei Vater und
Mutter jemanden mit Bauchspeicheldrüsenkrebs, dann ist Ihr Risiko,
ebenfalls einen zu erleiden, ungefähr verdoppelt. Und dann gibt's
noch andere Risikofaktoren, die sind relativ lose assoziiert, also
schlechte Ernährung, Patienten mit Übergewicht und Diabetiker
erleiden häufiger Bauspreicheldrüsenkrebs."
Sprecherin: Wer die erschütternde Diagnose bekommt, kann leider
nur selten auf eine Heilung hoffen. Nur in den wenigsten Fällen kann
der Tumor noch operiert werden.
O-Ton 3 (Prof. Dr. Manfred Lutz, 21 Sek.): "Bei anderen müssen wir
auf Medikamente zurückgreifen und versuchen, die Lebenszeit möglichst
zu verlängern und mit wenig Beschwerden zu verlängern. Außer den
Medikamenten gibt's aber natürlich auch Selbsthilfegruppen, die den
Patienten helfen können, zum Beispiel die TEB Selbsthilfe e.V. in
Ludwigsburg, die Deutsche Krebshilfe oder ADP sind wichtige Adressen
und Ansprechpartner für uns."
Sprecherin: Außerdem sollten sich Betroffene Ziele setzen und sich
zum Beispiel einen Herzenswunsch erfüllen. Unterstützung gibt's dabei
unter dem Hashtag Live To See.
O-Ton 4 (Prof. Dr. Manfred Lutz, 25 Sek.): "'Live To See' lässt
sich übersetzen mit 'Das will ich noch erleben'. Die Kampagne hilft
den Patienten, sich einen großen Traum zu erfüllen - zum Beispiel
einen Fallschirmsprung oder einen Opernbesuch, einen Stadt-Trip oder
so etwas in der Art. Mitmachen ist ganz einfach: auf 'Welt minus
Pankreaskrebstag Punkt de' müssen Sie gehen, auf Aktionen klicken und
dort gibt's ein 'Live To See'-Formular, in die Herzenswünsche
eingetragen werden können."
Abmoderationsvorschlag:
Wenn auch Sie jemandem noch einen Wunsch erfüllen wollen: Alles
zur Herzenswunsch-Kampagne #LiveToSee gibt's auf
www.welt-pankreaskrebstag.de. Hier finden Sie auch noch jede Menge
Infos, zum Beispiel wo am Welt-Pankreaskrebstag Aktionen stattfinden,
wo Betroffene und auch Angehörige Hilfe bekommen und natürlich auch,
wie Sie die Aktionen unterstützen können.
Pressekontakt:
Theresa Busch
HERING SCHUPPENER Healthcare
Unternehmensberatung für Gesundheitskommunikation GmbH
Hohe Brücke 1, 20459 Hamburg
Telefon: +49 (0)40 368075-13
E-Mail: tbusch@hs-healthcare.de
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Datum: 15.11.2017 - 09:00 Uhr
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