BKA-Präsident Münch: Wir brauchen ein gemeinsames Datenhaus für die Polizei
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sich für eine zentrale Datensammlung zur Verbrechensbekämpfung, ein
wie er es nennt "Datenhaus für die Polizei", ausgesprochen. Dies
solle helfen, kriminelle Muster früher und besser zu erkennen und
damit schnellere Fahndungserfolge zu erzielen, sagte Münch im Vorfeld
der heute in München beginnenden BKA-Herbsttagung dem Fernsehsender
phoenix. "Wir müssen die Vorteile eines zentralen Systems mit den
Vorteilen unseres föderalen Systems kombinieren. Das heißt:
Einheitliche Systeme, einheitliche Standards, einheitlicher
Rechtsrahmen", so Münch. "Das würde uns als polizeiliche Gemeinschaft
schneller in die Lage versetzen, auf Herausforderungen zu reagieren.
Und das ist es, worauf es ankommt."
Mit Blick auf die Polizeiarbeit im europäischen Raum mahnte Münch
ebenfalls eine engere Zusammenarbeit an. "Wenn wir im Schengenraum
einen gemeinsamen Sicherheitsraum haben wollen, dann müssen wir auch
hier enger zusammenarbeiten", sagte Münch. "Wir brauchen eine weitere
koordinierende Rolle. Ähnlich wie das BKA diese Funktion in
Deutschland ausübt, müssen wir auch Europol weiter stärken." Dies sei
insbesondere mit Blick auf die Terrorismusbekämpfung von Bedeutung.
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Datum: 15.11.2017 - 11:59 Uhr
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