Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur gesundheitlichen Vorsorge
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sterben, nur weil man die kostenlose Vorsorgeuntersuchung nicht
genutzt hat? Trotzdem sind Früherkennungsuntersuchungen für immer
weniger Menschen ein Thema, wie die aktuelle Forsa-Umfrage zeigt.
Wenn es etwas umsonst gibt, schreien viele »Hier!« Nur nicht bei der
Vorsorge. Ist es Bequemlichkeit? Die Angst vor der Untersuchung? Oder
vor einer Diagnose? Und warum bringen Männer ihr Auto zur Inspektion,
während sie ihrem Körper den Check-Up verweigern? Zur
Vorsorgeuntersuchung gehen oder nicht - das ist offenbar keine Frage,
der man sich mit Logik und klarem Menschenverstand nähern kann. Da
ist zu viel Emotion im Spiel, zu viel unerklärbares Unbehagen. Und
trotzdem sei hier noch einmal der Versuch unternommen, eine Lanze für
den Arztbesuch zu brechen. Was gibt es zu verlieren? Zu gewinnen gibt
es im besten Fall ein paar Lebensjahrzehnte - wenn etwa bei der
Darmspiegelung ungefährliche Polypen entfernt werden, die zu
tödlichem Krebs mutieren können.
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Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
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Datum: 16.11.2017 - 21:00 Uhr
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