Kinderfotos im Netz: gemeinsam sexuellen Missbrauch verhindern / European Day Against the Sexual Exp

Kinderfotos im Netz: gemeinsam sexuellen Missbrauch verhindern / European Day Against the Sexual Exploitation and Abuse of Children: FSM, eco und jugendschutz.net unterstützen mit Aufklärungsaktivitäten

ID: 1552651
(ots) - Anlässlich des europäischen Tages zum Schutz von
Kindern vor sexueller Ausbeutung und Missbrauch ("European Day
Against the Sexual Exploitation and Abuse of Children") am 18.
November weisen die Beschwerdestellen der Freiwilligen
Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM), eco - Verband
Internetwirtschaft (den Betreibern des Portals
www.internet-beschwerdestelle.de) und jugendschutz.net auf einen
verantwortungsvollen Umgang mit Fotos von Kindern und ein Bewusstsein
für mögliche Risiken hin.

Während Darstellungen sexueller Handlungen von, an oder vor
Kindern - so genannte Kinderpornografie - international geächtet
werden, sind Darstellungen innerhalb der sogenannten Grauzone, wie
z.B. erotische Posendarstellungen oder Alltagsdarstellungen in
sexualisierenden Kontexten nur in wenigen Ländern verboten. Für eine
effektive Bekämpfung aller Formen der sexuellen Ausbeutung von
Kindern sind ein reflektierter Umgang mit Fotos von Kindern und ein
Bewusstsein für mögliche Risiken daher unverzichtbar. Auch wenn dafür
in erster Linie Eltern, Freunde und Verwandte in der Verantwortung
stehen, ist wichtig, dass auch Diensteanbieter sensibilisiert sind.

Zur Aufklärung engagieren sich die Beschwerdestellen und
jugendschutz.net im Rahmen des Aktionstages mit verschiedenen
Informationsaktivitäten in Sozialen Netzwerken und geben fachliche
Hinweise zum Thema, beispielsweise in einem FAQ
(http://bit.ly/2zIs98G), das Erziehungsberechtigten und pädagogischen
Fachkräften zentrale Fragen rund um das Thema Alltagsfotos von
Kindern im Internet beantwortet.

Der "European Day Against the Sexual Exploitation and Abuse of
Children" wurde 2015 vom Europarat initiiert und ruft Menschen und
Institutionen in den europäischen Mitgliedsstaaten dazu auf, sich on-
und offline gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern zu engagieren.


Interessierte, die den Tag mit eigenen Webmaßnahmen unterstützen
möchten, finden unter
https://www.coe.int/en/web/children/end-child-sex-abuse-day alle
Informationen auf einen Blick.

Die drei Organisationen sind Partner des deutschen Safer Internet
Centres (saferinternet.de), das von der Europäischen Union im Rahmen
der Connecting Europe Facility finanziell unterstützt wird. Dem
deutschen Safer Internet Centre gehören zudem klicksafe - dem Projekt
zur Medienkompetenzförderung - und die Beratungs-Helpline Nummer
gegen Kummer an.

Über FSM

Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM
e.V.) ist eine anerkannte Selbstkontrolleinrichtung für den Bereich
Telemedien. Der Verein engagiert sich maßgeblich für den
Jugendmedienschutz - insbesondere die Bekämpfung illegaler,
jugendgefährdender und entwicklungsbeeinträchtigender Inhalte in
Online-Medien. Dazu betreibt die FSM eine Beschwerdestelle, an die
sich jedermann kostenlos wenden kann, um jugendgefährdende
Online-Inhalte zu melden. Die umfangreiche Aufklärungsarbeit und
Medienkompetenzförderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
gehören zu den weiteren Aufgaben der FSM.

Über eco

Mit mehr als 1.000 Mitgliedsunternehmen ist eco der größte Verband
der Internetwirtschaft in Europa. Seit 1995 gestalten wir maßgeblich
die Entwicklung des Internets, fördern neue Technologien,
Infrastrukturen sowie Märkte und formen Rahmenbedingungen. Das Thema
Jugendschutz ist für den eco schon seit 1996 ein wichtiges Thema.
Damals wurde die Internet Content Task Force (ICTF) gegründet mit dem
Ziel, die Verbreitung rechtswidriger und jugendgefährdender Inhalte
im Internet zu verhindern. Daraus hat sich die eco Beschwerdestelle
entwickelt, die von eco nun seit rund 20 Jahren betrieben wird. Seit
2004 ist die Beschwerdestelle auch über das mit der Freiwilligen
Selbstkontrolle Multimedia (FSM) gemeinsam betriebene Webportal
internet-beschwerdestelle.de erreichbar.

Über jugendschutz.net

Als gemeinsames Kompetenzzentrum von Bund und Ländern für den
Jugendschutz im Internet recherchiert jugendschutz.net Gefahren und
Risiken in jugendaffinen Diensten. Die Stelle drängt Anbieter und
Betreiber, ihre Angebote so zu gestalten, dass Kinder und Jugendliche
sie unbeschwert nutzen können. Sie nimmt über ihre Hotline Hinweise
auf Verstöße gegen den Jugendmedienschutz entgegen und sorgt dafür,
dass diese schnell beseitigt werden. Im Fokus der Arbeit stehen
riskante Kontakte, Selbstgefährdungen, politischer Extremismus und
sexuelle Ausbeutung von Kindern.



Kontakt
eco - Verband der Internetwirtschaft e. V., Hauptstadtbüro,
Französische Straße 48, 10117 Berlin, Tel. 030 / 20 21 567 - 0,
E-Mail: christin.wagner@eco.de, Web: beschwerdestelle.eco.de

Kontakt
jugendschutz.net, www.jugendschutz.net, Wallstraße 11, 55122 Mainz,
presse@jugendschutz.net, Tel.: 06131 328520

Pressekontakt:
FSM e.V., Katja Lange, www.fsm.de; Beuthstr. 6, 10117 Berlin; Tel.:
030 24 04 84 - 43, lange@fsm.de, @FSM_de

Original-Content von: FSM e.V., übermittelt durch news aktuell

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Datum: 17.11.2017 - 10:35 Uhr
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Kategorie:

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