KN: "Unanständig": Ex-Ministerpräsident Peter Harry Carstensen wehrt sich gegen Kritik
ID: 1552870
Zusammenhang mit den sogenannten "Paradise Papers" zurückgewiesen.
Der frühere Ministerpräsident Schleswig-Holsteins holte am
Donnerstagabend zum Gegenschlag aus, wie die Kieler Nachrichten
(Sonnabendausgabe) berichten.
"Die letzte Woche hat mich betroffen gemacht", sagte Carstensen
laut der Zeitung und wies seine Kritiker zurecht: "Da gleich etwas
reinzulegen, das finde ich ein bisschen unanständig."
Zuvor war im Zuge der Recherche zu Steuervermeidungsmodellen
bekannt geworden, dass der 70-Jährige in der niederländischen
Briefkastenfirma seines Vertrauten Frederik Paulsen als einer von
drei Direktoren geführt wird. Die Firma namens Peloponnesus B.V.
kümmert sich um den Betrieb des Museums Kunst der Westküste auf Föhr
- gestiftet von Unternehmer Paulsen und 2009 im Beisein des damaligen
Ministerpräsidenten Carstensen eingeweiht.
Das private Museum, mit öffentlichem Geld in Höhe von 2,7
Millionen Euro gefördert, sei "aus versteuertem Geld" realisiert
worden, bekräftigte Carstensen und beschwerte sich über die Debatte,
die solche Fakten unter den Tisch fallen ließe: "Davon war keine
Rede."
Pressekontakt:
Kieler Nachrichten
Newsroom-Leiter
Florian Hanauer
Telefon: 0431/903-2812
florian.hanauer@kieler-nachrichten.de
Original-Content von: Kieler Nachrichten, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.11.2017 - 19:24 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1552870
Anzahl Zeichen: 1605
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kiel
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 513 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"KN: "Unanständig": Ex-Ministerpräsident Peter Harry Carstensen wehrt sich gegen Kritik"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Kieler Nachrichten (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Eine Chefredakteurin für die "Kieler Nachrichten": Stefanie Gollasch wechselt zum 1. Februar 2021 aus Niedersachsen nach Schleswig-Holstein. Die 54-Jährige kommt von der Madsack Mediengruppe, wo sie derzeit Chefredakteurin der Tageszeitungstitel "Wolfsburger Allgemeine Zeitung"
Kieler Sparkassen-Arena bekommt neuen Namen ...
Die seit zwölf Jahren unter dem Namen Sparkassen-Arena firmierende Multifunktionshalle im Herzen von Kiel wird ab dem 1. Juli 2020 Wunderino-Arena heißen. Zudem steigt das Online-Casino als Sponsor beim Handbal-Bundesligisten THW Kiel ein. Das berichten die "Kieler Nachrichten" exklusiv
Corona-Krise: Kieler Nachrichtenöffnen digitale Bühne für freie Künstler ...
Die einen vermissen in diesen Wochen schmerzlich Live-Auftritte - die anderen dürfen live nicht auftreten. Eine paradoxe Situation in Coronavirus-Zeiten, die gerade freie Künstler in existentielle Not bringen. Die Kieler Nachrichten öffnen deshalb die "KN-Bühne" für ein alternatives,
Weitere Mitteilungen von Kieler Nachrichten
Mitteldeutsche Zeitung: zum Klimaschutz ...
Deutschland kann nicht gleichzeitig seine Klimaschutzziele erreichen und weiterhin Braunkohle für die Stromgewinnung verfeuern. Das hat ganz einfach damit zu tun, dass die Energiewirtschaft zu etwa 40 Prozent zum Treibhausgasausstoß in Deutschland beiträgt. Natürlich muss sich auch in der
Mitteldeutsche Zeitung: zu Simbabwe ...
Wer für Simbabwe Veränderungen will, muss jetzt Gespräche führen und im Zweifel Druck ausüben. Man kann Aufbaukredite von Reformen abhängig machen. Ein neues Simbabwe wird landwirtschaftliche Unterrichtung brauchen. Die einstige Kornkammer Afrikas kann sich nämlich nicht mehr selbst ernäh
Mitteldeutsche Zeitung: zu rechtsradikalem Polizisten ...
Der Polizist hatte alles, was einen richtigen Neonazi ausmacht: Er ließ sich mit dem Hitlergruß und einer Hakenkreuzfahne fotografieren, er sammelte Nazi-Devotionalien. Er ist tätowiert mit verbotenen Nazisymbolen. Doch es brauchte zehn Jahre, bis ein rechtsradikaler Polizist aus der Berliner
Straubinger Tagblatt: CSU ohne Kurs ...
Die Personaldebatten und Ränkespiele um Macht sind unterhaltsam. Nur die Sache, um die es geht, bringen sie keinen Schritt voran. Am allerwenigsten nutzen sie dem Erscheinungsbild der CSU. Und das kann sich schon bald bitter rächen. Pressekontakt: Straubinger Tagblatt Ressortleiter Politik/W




