Rheinische Post: Kommentar /
Die SPD muss umdenken
= Von Eva Quadbeck
ID: 1554488
Sozialdemokraten in ein strategisches Dilemma manövriert. Ihr
kategorisches Nein zu einer Regierungsbildung fällt ihnen nun
zentnerschwer auf die Füße. Es ist Zeit zum Umdenken. Eine erneute
große Koalition wäre besser als eine Neuwahl - für Deutschland, für
Europa und auch für die SPD. Was will sie denn bei einem erneuten
Urnengang gewinnen? Mit welchem Programm? Mit welchem Kandidaten? Vor
allem: mit welcher Machtoption? Die SPD kann sich doch nicht einer
großen Koalition verweigern und dann in einen Wahlkampf ziehen, in
dem eben dieses Bündnis ihre eigentliche Möglichkeit wäre, ihre
Wahlversprechen umzusetzen. Da die Jamaika-Sondierungen gescheitert
sind, können die Sozialdemokraten ihr Vorhaben, in einen vierjährigen
Erneuerungsprozess zu gehen, nicht umsetzen - unabhängig davon, ob es
zu einer großen Koalition oder zur Neuwahl kommt. Die SPD sollte zu
ihrem alten Grundsatz "Erst das Land, dann die Partei" zurückkehren.
Aus dieser Haltung heraus ist sie groß geworden. Daraus speisen sich
ihre früheren Erfolge. Auf dem Umkehrschluss liegt kein Segen. Eine
Neuwahl wird die SPD nicht von der Stelle bringen.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.11.2017 - 20:54 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1554488
Anzahl Zeichen: 1533
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 207 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar /
Die SPD muss umdenken
= Von Eva Quadbeck"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Neue Westfälische (Bielefeld): Verzögerung beim Ausbau der A 33 Fehlende Transparenz Miriam Scharlibbe ...
Es sind nur wenige Kilometer Autobahn, aber sie kosten den Steuerzahler 123 Millionen Euro. Wenn sich die Fertigstellung verschiebt, ist das keine Kleinigkeit. Zumal noch zwei weitere Bauabschnitte folgen sollen, die noch einmal 140 Millionen Euro verschlingen. Für die Autofahrer, die auf und ne
Stuttgarter Zeitung: zu einer Regierungsbeteiligung der SPD ...
Seit Sonntagabend muss das Motto Willy Brandts Vorrang haben: erst das Land, dann die Partei. Dies erkennen immer mehr SPD-Abgeordnete, die von der Basis an ihre Verantwortung erinnert werden. Zur Durchsetzung sozialdemokratischer Positionen wurden sie gewählt, nicht zur Verweigerung. Sie solle
Neue Westfälische (Bielefeld): SPD in der politischen Hängepartie Hier Schulz - dort Realität Dieter Wonka, Berlin ...
Politik beginnt mit dem Betrachten der Wirklichkeit. Für die SPD des Martin Schulz gilt dies offenkundig nicht. Wenn der Vorsitzende heute mit dem Bundespräsidenten zusammentrifft, wird Schulz einerseits behaupten, dass die Sozialdemokraten Neuwahlen nicht scheuen und andererseits wiederholen
WAZ: Frühzeitig einschreiten - Kommentar von Christopher Onkelbach zum Islamismus ...
Safia S. wurde in Deutschland geboren. Über das Internet radikalisiert sich die Schülerin, findet Kontakt zum Salafisten-Prediger Pierre Vogel. Im Gymnasium fällt sie durch ihre islamistischen Ansichten auf. Als sie im Hauptbahnhof von Hannover von einem Polizisten angesprochen wird, zückt d




