ZF und Schaeffler entwickeln gemeinsame Cloud-Lösung für Windkraftgetriebe (FOTO)
ID: 1556333
- Partnerschaft treibt digitalen Wandel der Windkraft voran
- Gemeinsame Kompetenz bei Getrieben und Lagern ermöglicht
fortschrittliche Lösungen und senkt Kosten
- Cloud-Service macht Windkrafträder zuverlässiger und effizienter
Die ZF Friedrichshafen AG und Schaeffler bündeln ihre Expertise in
Windkrafttechnik und Digitalisierung. Eine neue, cloud-basierte
Plattform verbessert die Effizienz von Windkraftgetrieben und
-komponenten, senkt damit die Kosten für Windparkbetreiber und
ermöglicht fortschrittliche Funktionen wie Predictive Maintenance.
"Als langfristige Entwicklungspartner bündeln ZF und Schaeffler
ihr Know-how", erklärt Dr. Klaus Geißdörfer, Leiter der ZF-Division
Industrietechnik. "Durch diese Kooperation verbessern wir nicht nur
die Zuverlässigkeit der Antriebsstränge von Windkrafträdern
kontinuierlich. Mit unserer neuen Cloud-Lösung können Betreiber
außerdem Daten des Betriebsverhaltens in Echtzeit auswerten und
vorausschauend Wartungen einplanen." Somit bleiben Windkrafträder
auch unter schwierigen Bedingungen einsatzbereit, was die
Energieerzeugungskosten senken kann.
Cloud-Lösung mit Fokus auf dem Antriebsstrang
Mit der neuen Kooperation intensivieren beide Konzerne, führende
Zulieferer der Windkraft-Industrie, ihre Entwicklungsarbeit in
digitalen Lösungen für den Windkraftsektor. "Unser System überwacht
den gesamten Antriebsstrang des Windrads während des Betriebes. Aus
diesen Daten wird ein 'virtueller Zwilling' des Getriebes erschaffen.
Damit lassen sich Leistung und Zustand des Windrads aus der Ferne
überwachen und vorhersehen", sagt Dr. Stefan Spindler, Vorstand
Industrie bei Schaeffler.
Mehr noch: Dank der neuen Cloud-Lösung können vernetzte Getriebe
anhand der verfügbaren Daten immer den aktuell besten Betriebsmodus
errechnen. Damit wird die Energiegewinnung bei jeder Wetterlage
optimiert, notwendige Wartungsarbeiten können vorhergesehen und
besser geplant, die aktuelle Auslastung des Getriebes besser
abgestimmt werden. Durch die erhöhte Effizienz und kürzere
Ausfallzeiten sinken die Kosten für Hersteller und Betreiber.
Neue Art der Zusammenarbeit
"Um Windturbinen technisch zukunftssicher zu machen, müssen neue
Getriebe-Funktionen und -Services auf einer digitalen Plattform
basieren, die für viele Anwender offen steht", sagt Jan Willem
Ruinemans, Leiter des Geschäftsfelds Windkraft-Antriebstechnik bei
ZF.
ZF bietet dazu die optimale Grundlage, denn es hat bereits
Standards in der Konstruktion vernetzter Getriebe und Strategien in
der Betriebssteuerung etabliert. ZF bringt installierte
Windkraftgetriebe mit einer Gesamtkapazität von mehr als 100 Gigawatt
in die gemeinsame cloudbasierte Plattform ein, die mit ihrem
ausgefeilten Systemansatz der Windkraftindustrie helfen soll, noch
profitabler zu arbeiten. Schaeffler erweitert diese Basis mit dem
"Schaeffler Smart Ecosystem", einer skalierbaren, sicheren
IT-Infrastruktur. Diese verfügt über eine standardisierte
Schnittstelle und verschlüsselt den Datenverkehr via VPN oder
Internet. Das erlaubt offene "Cloud-to-Cloud"-Lösungen und etabliert
eine weltweite Norm für Datenaustausch und Zusammenarbeit.
Neues Ökosystem mit Tradition
Im Rahmen seiner Digitalisierungsstrategie nutzt ZF im
Fahrzeugbereich ein "Ecosystem" genanntes Netzwerk aus
Partnerschaften, Kooperationen und Joint Ventures. Dadurch kann der
Konzern seine maßgeschneiderten Lösungen für immer herausforderndere
Kundenwünsche noch schneller auf den Markt bringen. Nun übernimmt die
Division Industrietechnik diese Herangehensweise für die Windkraft
mit Schaeffler als erstem Partner im neuen
"Intelligent-Performance-Management"-Ökosystem.
Pressekontakt:
Kris Adriaenssen, Marketing Manager, ZF Wind Power
Tel.: +32 11 34 98 96, E-mail: kris.adriaenssen@zf.com
Gernot Hein, Kommunikation Industrietechnik, Marine
Tel.: +49 (0)851 494 2480, E-mail: gernot.hein@zf.com
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Datum: 28.11.2017 - 13:08 Uhr
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