Rheinische Post: Kommentar: Die Wut der Fremdenfeinde
ID: 1556567
sich Bürger wünschen. Engagiert, pragmatisch, seinen Überzeugungen
folgend. In einer Phase, in der die Wut auf Flüchtlinge anschwoll,
entschied der Bürgermeister der Kleinstadt im Sauerland, mehr
Flüchtlinge aufzunehmen, als es der Verteilschlüssel für Altena
vorsah. Hollstein wurde zur Hassfigur für wütende Rechte. Nun hat ihn
mutmaßlich einer dieser Fremdenfeinde angegriffen. Einem türkischen
Imbissbesitzer ist es zu verdanken, dass nichts Schlimmeres passiert
ist. Erinnerungen an das Messerattentat auf Kölns Oberbürgermeisterin
Reker vor zwei Jahren werden wach. Wer sich in ein Amt wählen lässt,
ist heute bestenfalls Opfer von Häme und Wutmails, schlimmstenfalls
von Attacken. Der Respekt vor Amts- und Mandatsträgern sinkt rapide.
Eine gefährliche Entwicklung für einen Staat, der nur durch das
Engagement der Vielen in den Räten und Rathäusern funktioniert.
Deshalb ist jetzt nicht nur Härte von Polizei und Justiz gegen die
Täter gefragt. Gebraucht wird der Mut der Mehrheit in der
Bürgerschaft, öffentlich Zeichen zu setzen und Menschen wie Andreas
Hollstein ihrer Unterstützung zu versichern. Wenn sich der Hass
durchsetzt, finden wir bald keine Interessenten mehr für öffentliche
Ämter.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.11.2017 - 20:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1556567
Anzahl Zeichen: 1627
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 176 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Die Wut der Fremdenfeinde"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Neue Westfälische (Bielefeld): Sozialticket bleibt erhalten - zumindest vorerst Niederlage für die Landesregierung Lothar Schmalen, Düsseldorf ...
Die Presseerklärung, die Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) gestern im Düsseldorfer Landtag verbreiten ließ, konnte mit noch so vielen wohl gewählten Worten den Kern der Sache nicht verbergen. In Sachen Sozialticket haben er und die Landesregierung eine eklatante Niederlage eingefahren. Un
RNZ: Vergiftet Christian Altmeierüber Schmidts Glyphosat-Entscheidung ...
Vor allem Merkel steht beschädigt da. Nachdem sie die Jamaika-Sondierungen nicht zu einem erfolgreichen Abschluss bringen konnte, scheinen ihr nun selbst die Minister auf der Nase herumzutanzen. Die CDU-Chefin steckt zudem in einem Dilemma. Denn für eine Neuauflage des Regierungsbündnisses bra
Berliner Zeitung: Kommentar zur Glyphosat-Entscheidung. Von Thorsten Knuf ...
Landwirtschaftsminister sind in der Regel Lobbyisten der heimischen Agrar- und Nahrungsmittelbranche. Die Interessen der Verbraucher sind für sie zweitrangig. Insofern hat Schmidt das getan, was seine Klientel von ihm erwartet. Bemerkenswert ist die Dreistigkeit, mit der das geschah: Die SPD rin
Mitteldeutsche Zeitung: zu Dieselgipfel ...
Alle wichtigen Akteure haben versagt. Die Autobranche manipuliert die Abgasreinigungssysteme immer dreister. Der Ausstoß von giftigen Stickoxiden wird immer höher. Zu Recht werfen Bürgermeister den Autobauern Betrug vor. Doch auch in den Rathäusern herrschte konsequente Realitätsverweiger




