Weihnachtsbeleuchtung: 5 Tipps zum Stromsparen / 190 Mio. Euro Stromkosten für Lichterkette, Schwibbogen& Co. / Tausch von alter Weihnachtsbeleuchtung spart bis zu 95 Prozent
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Lichterketten, blinkende Sterne und Schwibbögen sorgen in der
Weihnachtszeit für besinnliche Stimmung. Rund siebzehn Milliarden
Lämpchen leuchten jedes Jahr in deutschen Haushalten. Allerdings ist
die Weihnachtsbeleuchtung nicht nur schön anzuschauen, sondern
verbraucht auch viel Strom. Darauf weist die gemeinnützige
Beratungsgesellschaft co2online (www.co2online.de) hin.
Rund 660 Millionen Kilowattstunden benötigt die jährliche
Dekoration laut Schätzungen. Das ist so viel wie der Jahresverbrauch
aller Haushalte in einer Großstadt wie Duisburg. Dabei entstehen
Kosten von etwa 190 Millionen Euro sowie 390.000 Tonnen CO2. Mit
einfachen Tipps lassen sich Stromverbrauch, Kosten und CO2-Emissionen
deutlich senken.
1. Tipp: Lichterketten austauschen
Schnell die alten Lichterketten aus dem Keller holen? Auch wenn
sie noch funktionieren: Sind es Lichterketten mit alten Glühlampen,
lohnt sich ein Tausch. Denn im Vergleich sparen LED-Lichterketten bis
zu 95 Prozent Strom. So verbraucht eine herkömmliche Lichterkette mit
100 Lampen bei täglich acht Stunden Betrieb in der Weihnachtszeit 32
Kilowattstunden. Das ergibt Stromkosten von fast 10 Euro - für eine
einzige Lichterkette. Eine vergleichbare LED-Lichterkette benötigt
dagegen nur rund 2 Kilowattstunden (0,56 Euro). LEDs haben im
Vergleich zu Glühlampen außerdem eine deutlich längere Lebensdauer.
Es gibt sie ab etwa 10 Euro im Handel.
2. Tipp: Steckerleisten oder Zeitschaltuhren nutzen
So schön das Weihnachtswunderland auch ist: Eine
24-Stunden-Dauerbeleuchtung sollte vermieden werden. Denn die sorgt
nicht nur für hohe Stromkosten, sondern belastet auch das Klima. Der
Dauerbetrieb einer Lichterkette mit alten Glühlämpchen schlägt in der
Weihnachtszeit mit mehr als 56 Kilogramm CO2 und fast 30 Euro zu
Buche. Klima und Geldbeutel zuliebe ist es also sinnvoll, die Lichter
nur bei Dunkelheit anzuschalten. Wer das ständige Ein- und
Ausstöpseln umgehen möchte, kann abschaltbare Steckerleisten nutzen.
Noch praktischer sind Zeitschaltuhren.
3. Tipp: Solar oder Akkus statt Batterien verwenden
Ein Lichtermeer ohne Kabel-Chaos? Viele Verbraucher greifen dafür
zu batteriebetriebenen Lichterketten - die sind zwar praktisch, aber
auch schlecht für die Umwelt. Wer eine umweltfreundliche Lösung
sucht, kann sich für die Außenbeleuchtung solarbetriebene
Lichterketten zulegen. Diese laden sich tagsüber auf und beleuchten
abends Haus oder Garten, bis zu acht Stunden lang. Solarbetriebene
LED-Lichterketten sind ebenfalls ab etwa 10 Euro erhältlich. Statt
Batterien sind außerdem Akkus empfehlenswert.
4. Tipp: Zu Ökostrom wechseln
Sollen die CO2-Emissionen für Weihnachtsbeleuchtung weiter sinken,
ist ein Wechsel zu Ökostrom ratsam. Was viele nicht wissen: Häufig
ist Ökostrom sogar günstiger als konventioneller Strom. Zum Beispiel
zeigt ein Vergleich für Berlin: Dort sind selbst teure
Ökostromanbieter günstiger als der Grundtarif des lokalen
Energieversorgers.
5. Tipp: Stromverbrauch vergleichen und dauerhaft senken
Wer seine Stromkosten über die Weihnachtszeit hinaus senken
möchte, sollte sie als erstes prüfen - zum Beispiel mit dem
"StromCheck" (www.co2online.de/stromcheck). Der kostenlose
Online-Ratgeber liefert einen Vergleich zu ähnlichen Haushalten und
gibt individuelle Tipps zum Sparen. Das ebenfalls kostenlose
Energiesparkonto (www.energiesparkonto.de) und die App "EnergieCheck"
helfen dabei, den Stromverbrauch langfristig im Blick zu behalten -
und sie machen Sparerfolge sichtbar.
Noch mehr Tipps zum Senken der Stromkosten und CO2-Emissionen gibt
es auf www.co2online.de/energie-sparen/strom-sparen.
Hinweis an die Redaktionen
Daten für eine Tabelle oder Infografik zu Lichterketten gibt es im
Pressebereich - bei der Pressemitteilung unter "Downloads". Auf
www.co2online.de/presse gibt es außerdem kostenloses Bildmaterial und
Infografiken.
Über "Mein Klimaschutz" und co2online
"Mein Klimaschutz" (https://www.mein-klimaschutz.de) ist eine
Mitmachkampagne von co2online im Auftrag des
Bundesumweltministeriums. Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft
co2online (http://www.co2online.de) setzt sich für die Senkung des
klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein. Seit 2003 helfen die Energie- und
Kommunikationsexperten privaten Haushalten, ihren Strom- und
Heizenergieverbrauch zu reduzieren.
Kontakt:
Jens Hakenes
co2online gemeinnützige GmbH
Hochkirchstr. 9 | 10829 Berlin
Tel.: 030 / 780 96 65-10 | Fax: 030 / 780 96 65-11
E-Mail: jens.hakenes@co2online.de
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Datum: 30.11.2017 - 09:22 Uhr
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Berlin, 30. November 2017
Kategorie:
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