Prepaid-Alternativen für das Notfall-Handy

Prepaid-Alternativen für das Notfall-Handy

ID: 1557495

Prepaidkarten können trotz Guthaben abgeschaltet werden



(PresseBox) - In einigen Haushalten gibt es ein Notfall-Handy in einer Schublade, das nur selten verwendet wird. Meistens wird hiermit nur kurz telefoniert. Da in der Regel mit diesem Handy nicht im mobilen Internet gesurft wird, ist ein teurer Vertrag mit Grundgebühr nicht notwendig. Gerade Senioren schätzen ein Notfall-Handy, das sie nur bei Bedarf nutzen. Aber welche Tarife eignen sich für derartige Telefone? Alexander Kuch vom Onlinemagazin teltarif.de erklärt: "Für sogenannte Notfall-Handys wurden früher wiederaufladbare Prepaidkarten empfohlen. Doch immer wieder hören wir von Verbrauchern, deren Prepaid-SIM einfach abgeschaltet wurde, obwohl regelmäßig ein Betrag aufgeladen wurde, um die SIM-Karte am Leben zu erhalten. Prepaidkarten sind also nicht die beste Wahl!"

Laut den AGB und Preislisten der Mobilfunk-Anbieter haben Prepaidkarten keine Mindestvertragslaufzeit und können daher vom Kunden sowie vom Anbieter jederzeit ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Der Anbieter muss lediglich die Rufnummer zur Portierung freigeben und das vom Kunden aufgeladene Guthaben erstatten. Wer also ein Notfall-Handy benötigt und sich keine Sorgen darüber machen will, dass die SIM-Karte gesperrt wird, kommt an einem Vertrags-Tarif nicht vorbei. Doch auch hier gibt es Stolperfallen, wie Kuch weiß: "Die grundgebührenfreien Tarife von maXXim, simply, hellomobil, freenetmobile, klarmobil und Co. haben nur eine Mindestvertragslaufzeit von einem Monat. Damit sind sie keine wirkliche Prepaid-Alternative, da sie ebenfalls monatlich vom Anbieter gekündigt werden können." Teilweise wird dann ab einem gewissen Monat doch eine Grundgebühr berechnet, wenn kein bestimmter Mindestumsatz anfällt. Über diese Punkte sollten sich Interessenten schon vor der Buchung eines Tarifs informieren.

"Auf dem Markt gibt es aber auch noch zwei Tarife, die für 24 Monate ohne Grundgebühr abgeschlossen werden können. Der eine stammt von congstar und wird im Telekom-Netz realisiert, der andere vom regionalen Telekommunikations-Unternehmen Kevag Telekom ist im Telefónica-Netz angesiedelt", so Kuch. Für den congstar wie ich will muss eine einmalige Anschlussgebühr von 10 Euro gezahlt werden, dafür telefoniert der Kunde dann für 9 Cent die Minute innerhalb Deutschlands. Der Tarif Kevag Basic ist zwar mit 15 Cent die Minute deutschlandweit etwas teurer, dafür fällt aber keine Anschlussgebühr an und mit anderen Kevag-Kunden kann kostenlos telefoniert werden. Beide Tarife können im Fachhandel und auf der jeweiligen Webseite des Anbieters abgeschlossen werden, gleichzeitig muss ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt werden. Bei Nichtkündigung verlängern sich beide Verträge um jeweils 12 Monate. Allerdings ist Kevag Telekom nicht bundesweit im Fachhandel vertreten, sondern bei Vertriebspartnern, die sich im Umkreis von rund 50 Kilometern um Koblenz befinden.



Weitere Einzelheiten finden Sie unter: http://www.teltarif.de/s/s70857.html 

 

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Datum: 30.11.2017 - 14:02 Uhr
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