Beatrix von Storch (AfD) sieht Parteiprogramm nicht als Protest
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Bundesvorsitzende der AfD, sieht ihre Partei nicht als Protestpartei.
"Wir haben klare Inhalte. Und diese Inhalte richten sich klarerweise
gegen die Inhalte der anderen", sagte sie im phoenix-Interview beim
AfD-Parteitag in Hannover. Folgende Punkte zählte sie auf: "Wir sind
die Einzigen, die nicht die Vereinigten Staaten von Europa wollen,
wir wollen ein Europa souveräner Demokratien. Wir wollen den Euro so
wie er mal war, das heißt, wir wollen die Eurorettung stoppen und
dafür nicht mehr weiter bezahlen. Wir wollen die Islamisierung nicht.
Wir sind diejenigen, die sagen: Viele Muslime gehören zu Deutschland,
aber der Islam gehört nicht zu Deutschland, wir wollen das
zurückdrehen. Wir sind die Einzigen, die sagen, wir wollen Politik
für die klassische Familie machen und für die traditionelle Ehe. Das
ist alles etwas, das bei den anderen programmatisch nicht mehr
angelegt ist, da sind wir die Einzigen, die das anbieten, und dieses
Programm bringen wir nach vorne. Und das ist kein Protest." Bezogen
auf eine mögliche Regierungsbeteiligung ergänzte von Storch: "Wir
sehen im Moment keinen Koalitionspartner, mit dem wir das machen
könnten."
Die Arbeit innerhalb der Partei sei seit dem Einzug in den
Bundestag professioneller geworden. "Die Partei ist jetzt vier Jahre
alt und lernt auch da immer noch von einem Parteitag zum nächsten
dazu. Ich glaube, dass wir alles in allem da gut aufgestellt sind,
aber Luft nach oben ist auf jeden Fall noch da", so von Storch.
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Datum: 02.12.2017 - 14:12 Uhr
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