Xi Jinping, wo ist Liu Xia? / Ein Sarg vor der Chinesischen Botschaft in Berlin
ID: 1560095
chinesischen Dissidenten und Menschenrechtler Liu Xiaobo im Jahre
2010 demonstrierten alljährlich Schüler/innen des Rhein-Maas
Berufskollegs am 10. Dezember vor der Chinesischen Botschaft für
dessen Freilassung.
Nachdem Liu Xiaobo im vergangenen Juli verstarb, werden auch in
diesem Jahr ca. 280 Schülerinnen und Schülern nach Berlin fahren, um
vor der Chinesischen Botschaft zu trauern. Weiterhin fordern sie die
Freiheit seiner Ehefrau Liu Xia, die seit der Seebestattung (am 15.
Juli 2017) spurlos verschwunden ist.
Ziel der Aktion ist es, an Liu Xiaobo zu erinnern und auf die
Situation seiner Frau und anderer Dissidenten aufmerksam zu machen.
Dazu werden Schüler/innen die Menschenrechte verlesen und Auszüge aus
Reden und Texten Liu Xiaobos sowie der Charta 08 vortragen, die zu
seiner Verurteilung zu 11 Jahren Haft geführt hat. Tienchi
Martin-Liao, Autorin und Präsidentin des unabhängigen chinesischen
PEN-Centrums wird einige Gedichte ihrer Freundin Liu Xia vortragen.
Außerdem werden Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller und ihr
Ehemann Harry Merkle an der Veranstaltung teilnehmen.
Pfarrer Roland Kühne, Religionslehrer und Initiator verschiedener
Menschenrechtsaktionen sagt dazu: "Wir lassen Xiaobos Stimme der
Demokratie und Menschlichkeit - trotz seines Todes - nicht unter dem
Deckmantel der Verschwiegenheit verstummen, sondern lassen sie in der
Öffentlichkeit vor der Chinesischen Botschaft in Berlin wieder
erschallen."
Die Demonstration findet am 10. Dezember, dem internationalen Tag
der Menschenrechte, von 11.00 bis 13.00 Uhr statt. In einem
symbolischen Trauerzug tragen die Schüler/innen einen Sarg von der
Köpenicker Straße zur Kundgebung vor der Chinesischen Botschaft.
Link zu unserer Menschenrechtsarbeit:
www.youtube.com/watch?v=MGllUJSgMqo
Projekt Haiti: www.schueler-bauen-fuer-haiti.de
Kontakt:
Roland Kühne, Pfarrer
Margeritenstraße 6
47906 Kempen
0162 820 4334
pax-kuehne@web.de
Original-Content von: Rhein-Maas Berufskolleg Kempen, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.12.2017 - 12:13 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1560095
Anzahl Zeichen: 2409
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kempen
Kategorie:
Menschenrechte
Diese Pressemitteilung wurde bisher 290 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Xi Jinping, wo ist Liu Xia? / Ein Sarg vor der Chinesischen Botschaft in Berlin"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rhein-Maas Berufskolleg Kempen (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zum 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und parallel zur Eröffnung des UN-Gipfels zum Migrationspakt in Marrakesch zogen 350 Schülerinnen und Schüler des Rhein-Maas Berufskollegs am 10. Dezember vom Holocaust-Denkmal zum Bundestag in Berlin. Unter dem Motto "Di
Weitere Mitteilungen von Rhein-Maas Berufskolleg Kempen
"Ein Schal fürs Leben": Malu Dreyer und Pinar Atalay setzen ein Zeichen gegen das Vergessen des Syrien-Konflikts (FOTO) ...
Syrien scheint fast völlig aus der Wahrnehmung der Menschen verschwunden, umso wichtiger ist in diesem Jahr die Aktion "Ein Schal fürs Leben" von Save the Children Deutschland und dem Frauenmagazin BRIGITTE zugunsten syrischer Kinder. Gemeinsam mit zahlreichen prominenten UnterstÃ
Sklaverei in Libyen lediglich Spitze des Eisberges / Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10.12. ...
Sklaverei widerspricht zutiefst der Auffassung von der unantastbaren Würde des Menschen und den daraus abgeleiteten Menschenrechten. Berichte aus Libyen zeigen dramatische Ausmaße von Sklaverei, doch sie sind lediglich die "Spitze des Eisberges". 40 Millionen Menschen sind weltweit v
"Menschenrechte müssen täglich verteidigt und bekräftigt werden" - Menschenrechtsinstitut stellt Bericht vor ...
Zum zweiten Mal stellt das Deutsche Institut für Menschenrechte seinen jährlichen Bericht über die Entwicklung der Menschenrechtssituation in Deutschland vor. Er umfasst den Zeitraum vom 1. Juli 2016 bis zum 30. Juni 2017. Die politischen Entwicklungen in Europa, etwa in Polen, Ungarn und
ROG verurteilt Vorgehen Russlands gegen US-Auslandsmedien ...
Reporter ohne Grenzen (ROG) verurteilt die Entscheidung des russischen Justizministeriums, neun US-Auslandsmedien zu "ausländischen Agenten" zu erklären. "Für die Menschen in Russland dürfte es nun noch schwieriger werden, sich aus unabhängig recherchierten Nachrichten zu




