Schule für Menschenrechte (FOTO)
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(ots) -
Zum 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und
parallel zur Eröffnung des UN-Gipfels zum Migrationspakt in
Marrakesch zogen 350 Schülerinnen und Schüler des Rhein-Maas
Berufskollegs am 10. Dezember vom Holocaust-Denkmal zum Bundestag in
Berlin. Unter dem Motto "Die Zukunft sind wir - gemeinsam!"
demonstrierten sie dort für die Einhaltung und Stärkung der
Menschenrechte und gedachten der Menschen, die in den vergangenen
Jahren auf der Flucht vor Krieg, Unterdrückung und Not ums Leben
gekommen sind.
Mitschüler aus Kriegs- und Krisengebieten berichteten von den
Zuständen in ihren Heimatländern und ihren Fluchterfahrungen. Sie
zeigten sich glücklich und dankbar über die Chance, in Deutschland
eine Ausbildung absolvieren oder einen Schulabschluss erwerben zu
können. Gemeinsam wurden die 30 Artikel der Menschenrechtserklärung
verlesen.
Die beiden Bundestagsabgeordneten des Kreises Viersen, Udo
Schiefner (SPD) und Uwe Schummer (CDU) beteiligten sich an der
Kundgebung. Der Kreis Viersen könne stolze darauf sein, solche
Schüler und eine solche Schule zu haben, sagte Schiefner und bedankte
sich bei ihnen für ihr Engagement. Uwe Schummer forderte sie auf,
auch in Zukunft immer wieder zu kommen und sich öffentlich für die
Menschenrechte einzusetzen. Man dürfe die Straße nicht dem Hass und
den Hetzern preisgeben. Er betonte die Symbolkraft des
Demonstrationsweges, der vom Holocaust-Mahnmal am Brandenburger Tor
vorbei zum Reichstagsgebäude führte.
Abschließend mahnte Pfarrer Roland Kühne, dass der Einsatz für die
Menschenrechte gemeinsamer Anstrengungen über nationale
Befindlichkeiten hinaus bedürfe und sprach ein Gebet der Vereinten
Nationen für das gemeinsame Ideal der Menschheit, das vor 70 Jahren
proklamiert wurde: Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.
Pressekontakt:
Roland Kühne, Pfarrer, Margeritenstr. 6, 47906 Kempen, Mail:
pax-kuehne@web.de, Mobil: 0162 8204334
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Datum: 11.12.2018 - 10:14 Uhr
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