Kirsten Eickhoff-Weber: Haltungssysteme müssen den Tieren angepasst werden und nicht umgekehrt!
ID: 1560283
Kastenhaltung erklärt die agrarpolitische Sprecherin der
SPD-Fraktion, Kirsten Eickhoff-Weber:
Das Bundesverwaltungsgericht hat im November 2016 klargestellt,
dass die gängige Haltung von Sauen in Kastenständen gegen die
Mindestbestimmungen in der Tierschutz-Nutztierverordnung verstößt und
eine Revision des Urteils des Oberverwaltungsgerichts Magdeburg
abgelehnt.
Auf der Fachebene wird zurzeit in einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe
diskutiert und um Übergangsfristen gerungen. Lösungen mit
rahmengebenden Vereinbarungen zur "Neugestaltung der Kastenhaltung"
sind in absehbarer Zeit wohl eher nicht zu erwarten. Das hat der
Bericht des Landwirtschaftsministeriums in der heutigen Sitzung des
Umwelt- und Agrarausschusses deutlich gemacht.
Das ist ein unhaltbarer Zustand zumal die Tiere heute anders
aussehen als vor 20 Jahren. Oftmals bestimmt nicht mehr der Landwirt
die passenden Sauen für seinen Stall sondern Großfleischproduzenten
bestimmen die Einheits-Genetik. Tierhaltungssysteme müssen den
Bedürfnissen der Tiere angepasst werden und nicht die Tiere an die
Haltungssysteme.
Hier muss schnellstmöglich geklärt werden, wie der Stall der
Zukunft aussieht, damit die Schweinehalter in moderne, und dem
Tierwohl besser entsprechende Ställe investieren können. Die
Umsetzung muss mit den Tierhaltern abgestimmt werden. Gerade
kleinere, regionale Betriebe brauchen dabei Planungssicherheit und
zuverlässige Unterstützung. Hier muss auch die neue EU-Förderperiode
in den Blick genommen werden. Die Bindung der Förderung allein an die
Anzahl der Hektar wird den tierhaltenden Betrieben nicht gerecht. Wir
brauchen eine Ausrichtung der Förderung am Tierwohl.
Pressekontakt:
Pressesprecher: Heimo Zwischenberger (h.zwischenberger@spd.ltsh.de)
Original-Content von: SPD-Landtagsfraktion SH, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.12.2017 - 16:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1560283
Anzahl Zeichen: 2164
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kiel
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 354 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kirsten Eickhoff-Weber: Haltungssysteme müssen den Tieren angepasst werden und nicht umgekehrt!"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
SPD-Landtagsfraktion SH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von SPD-Landtagsfraktion SH
10.000 Euro Spende von glatthaar-fertigkeller an Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. Mainz ...
Deutschlands führenden Fertigkeller-Hersteller glatthaar-fertigkeller und den Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. Mainz verbindet eine seit Jahren enge Partnerschaft, wenn es um die Hilfe für kranke Kinder und ihre Eltern und Geschwister geht. Jetzt feiert die Verbindung ein
GE, General Electric: Stellenabbau in Berlin? Hinweise für Arbeitnehmer ...
Der amerikanische Mischkonzern General Electric plant Medien-Berichten zufolge einen Stellenabbau in der Bundesrepublik - auch in Berlin. Das schreibt online die Berliner Zeitung am 06.12.2017. General Electric äußert sich zu diesem Thema wohl am Donnerstag, den 07.12.2017. Man darf gespannt sein:
Frankfurter Rundschau: Jahrelang ungestraft ...
Das Urteil eines US-Gerichts gegen den Ex-VW-Manager Oliver Schmidt ist hart, vielleicht sogar zu hart. Er muss für sieben Jahre in Haft. Weil er in den USA bei systematischen Manipulationen von Abgaswerten mitgemacht hat. Überträgt man das Strafmaß auf deutsche Verhältnisse, müssten ganze
Eigenbedarfskündigung: wann handelt es sich um einen Härtefall? ...
Die Eigenbedarfskündigung ist für Vermieter in der Praxis nach wie vor ein beliebtes Mittel, um Mieter loszuwerden. Das Interesse daran ist naturgemäß größer, je höher die Nachfrage nach Wohnraum ist. In den Ballungszentren ist sie aktuell bekanntermaßen sehr groß. Ein nicht unerheblicher T




