Drittanbieter: Vor dem Kostenschreck Sperre einrichten!
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Drittanbietersperren sind oft nicht voreingestellt und die Nutzer müssen aktiv nachfragen
Damit die Smartphone-Nutzer nicht in solch eine Abo-Falle tappen, empfiehlt es sich, eine Drittanbietersperre beim Provider einzurichten. Dies funktioniert je nach Anbieter unterschiedlich. Häufig ist die Sperre nicht automatisch eingestellt und die Interessenten müssen aktiv bei ihrem Anbieter nachfragen. Bei Vodafone kann eine Sperrung des Bezahldienstes entweder über die Hotline oder über das Kunden-Portal 'MeinVodafone' erfolgen. Auch Telefónica- und Telekom-Kunden haben die Möglichkeit, eine Drittanbietersperre einzurichten - ebenfalls über den Kundenservice. Die Verbraucher können zwischen einer Komplettsperre oder der Sperrung bestimmter Kategorien wählen. "Drillisch richtet als einziger Anbieter standardmäßig beim Vertragsabschluss eine Drittanbietersperre ein. Dabei werden alle Drittanbieter-Dienste gesperrt", so Kuch. Allerdings sei es nicht möglich, nur einzelne Dienste von Drittanbietern zu sperren oder zu aktivieren. Die Sperre kann aber bei Bedarf über den Kundenservice deaktiviert werden. Gegebenenfalls können jedoch - wie auch bei den anderen Anbietern -Entsperrungskosten entstehen.
Eine generelle Sperre eignet sich vor allem für Kinder und Jugendliche sowie für technisch weniger versierte Smartphone-Besitzer. Kuch rät: "Um laufende Abos zeitnah zu stoppen, empfiehlt es sich, einen genauen Blick in die Abrechnung des Anbieters zu werfen, da dort im Regelfall neben dem Namen auch weitere Kontaktmöglichkeiten angegeben sind." Alternativ können sich die Nutzer auch selbst im Internet auf die Suche nach Kontaktdaten begeben. Zwar gibt es eine ganze Reihe unseriöser Drittanbieter, es existieren aber auch seriöse Dienstleister, die sich beispielsweise auf das Bezahlen eines Parktickets spezialisiert haben. "Wer sich nicht sicher ist, ob Drittanbieterleistungen benötigt werden, sollte entsprechende Dienste grundsätzlich immer sperren, damit keine ungewollten Kosten entstehen", empfiehlt Kuch. Einige Zahlungen, beispielsweise für Apps oder In-App-Käufe, können auch über alternative Wege wie Guthabenkarten für den Google Play Store oder den Apple AppStore getätigt werden.
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Datum: 11.12.2017 - 13:07 Uhr
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