Orte der Erinnerung: Auschwitz? Babyn Jar
ID: 1565367
Fotoausstellung von Olaf Eybe am Holocaust-Gedenktag
Eine Erschießungswand in Nahaufnahme, Details von Warnschildern oder Ausschnitte von Denkmälern ? Eybes Fotos wollen weder vordergründig schockieren noch informieren. ?Ich möchte ästhetische Anstöße geben, sich mit dem Thema Erinnerungskultur zu befassen.? 2015 war der Fotograf für mehrere Tage auf dem Komplex des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau unterwegs. ?Auschwitz ist eigentlich totfotografiert?, so seine These: ?Allein im letzten Jahr waren mehr als eine Million Menschen dort und haben jeden Wachturm aus jedem Winkel fotografiert. Aber dennoch ist es wichtig, das Thema immer wieder in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.? Jeder kennt das Eingangstor des Stammlagers mit dem perfiden Spruch ?Arbeit macht frei?. Aber Olaf Eybe beschreitet seinen eigenen fotografischen Weg. Er geht nah an ?die Dinge? heran, um ihnen ?auf den Grund zu gehen?.
Orte des Grauens
Im Herbst 2017 erhielt Olaf Eybe die Chance, an einer Reise der Bundeszentrale für politische Bildung in die Ukraine teilzunehmen. Er suchte u.a. Babyn Jar auf. Die Schlucht in der Nähe von Kiew war 1941 der Schauplatz des größten einzelnen Massakers an jüdischen Männern, Frauen und Kindern im Zweiten Weltkrieg. In nur zwei Tagen wurden dort rund 33.000 Männer, Frauen und Kinder erschossen. ?Bis auf Denkmäler für die unterschiedlichen Opfergruppen erinnert dort heute nichts mehr an das Grauen. Erinnerungskultur ist auch in der Ukraine kein einfaches Unterfangen. Neben anrührenden Details am Denkmal für die ermordeten Kinder fand ich viel Müll und Reste von Partys an Orten, die mehr Würde verdient hätten.? All diese fotografischen Fundstücke fügte Olaf Eybe zu seiner persönlichen Erinnerungscollage zusammen.
Bei der Vernissage am Holocaust-Gedenktag liest Olaf Eybe auch aus Kurztexten, die nach seinen vielen Aufenthalten in Polen und der Ukraine entstanden sind. Musikalische Akzente setzt das deutsch-polnische Duo kzrme mit Ralf Kaupenjohann (Akkordeon) und Markus Emanuel Zaja (Blasinstrumente). Die aufrüttelnde Fotoausstellung, die sich auch an Schüler und Jugendgruppen richtet, ist ? nach vorheriger Terminabsprache (Kontakt: olaf.eybe@eybeeybe.de) ? bis zum 11. Februar in der Theaterpassage zu sehen.
Vernissage: 27.01.2018, Holocaust-Gedenktag
Beginn: 17.00 Uhr
Ort: klasse:Raum, Theaterpassage Essen, Rathenaustraße 2, 45127 Essen
Ausstellung:
27.1.2018 ?11.2.2018
Veranstalter der Ausstellung ist der Verein ?Kreative Klasse e.V. ? Berufsverband Ruhr?. Der Verein verfolgt das Ziel, die kreative Arbeit von Künstlerinnen und Künstlern aller Kultursparten sowie Unternehmen der Kreativwirtwirtschaft zu fördern und die Akteure miteinander zu vernetzen.
www.kreativeklasse.org
Initiator des Projektes ist der Essener Künstler Olaf Eybe. Der Historiker und Publizist, der als Texte und Fotograf arbeitet, erstellte das Konzept der Ausstellung, fotografierte an den historischen Orten in Polen und der Ukraine und schrieb Gedichte zu dem Thema Holocaust und Erinnerungskultur.
www.photography-olaf-eybe.com
Die musikalischen Akzente setzt während der Ausstellungseröffnung das deutsch-polnische Duo kzrme: Ralf Kaupenjohann (Akkordeon) und Markus Emanuel Zaja (Blasinstrumente).
www.kzrme.de
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: LifePR
Datum: 22.12.2017 - 14:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1565367
Anzahl Zeichen: 4280
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 388 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Orte der Erinnerung: Auschwitz? Babyn Jar"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Eybe + Eybe - Text + Foto (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Unter dem Titel ?Ruhrgebiet Concrete? zeigt der Essener Fotograf und Autor Olaf Eybe Fotos von der Halde Rheinelbe im Werkstattatelier ZWEI MACHEN SCHMUCK am Rüttenscheider Markt (Rüttenscheider Platz 12, 45130 Essen). Parallel dazu präsentiert die Goldschmiedemeisterin Kirstin Jankowski ihre Ko
Matt Epp: Folk mit Hit-Qualität ...
Am 3. November tritt der Singer-Songwriter Matt Epp um 20.00 Uhr im Stephanus-Gemeindezentrum (Langenberger Str. 434a, Essen-Überruhr) auf. Der Künstler aus Winnipeg kommt gemeinsam mit musikalischen Gästen zu seinem vierten Auftritt nach Überruhr. Mit dabei auf seiner Tour sind sein Bassist Jo
Gewinnender Gesang ...
Am 7. Oktober 2018 tritt um 19.00 Uhr der britische Singer-Songwriter James Harries im WOHNZIMMER GE (Wilhelminenstraße 174 b, 45881 Gelsenkirchen) auf. Einlass ist eine Stunde vor Konzertbeginn. Der Sänger aus Manchester überzeugt durch seine eingängige Stimme und die virtuose Handhabung seiner
Weitere Mitteilungen von Eybe + Eybe - Text + Foto
Thomas Kreuzer: Debatte zur Leitkultur in der SPD kann eine Chance zurÜberwindung gesellschaftlicher Gräben sein - SPD soll nicht in Abwehrreflexe zurückfallen ...
Die vom ehemaligen SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel angestoßene Debatte zur Leitkultur ist eine Chance für die SPD, sich wieder auf den Weg in die Mitte der Gesellschaft zu machen. Das Nachdenken darüber eröffnet die Möglichkeit, unnötige Gräben und Konflikte in der öffentlichen Disk
AfD: Falk Rodig wünscht armen Kindern in Berlin-Lichtenberg Frohe Weihnachten ...
Weihnachten ist das Fest der Liebe, doch für viele Kinder in Lichtenberg wird es kein Frohes Fest. Viele Lichtenberger kennen aus ihrer Nachbarschaft Kinder, denen kein friedliches Weihnachtsfest vergönnt sein wird. Es sind jedoch nicht nur Einzelfälle und Einzelschicksale. Sehr viele Kinder sind
Das ändert sich zum 1. Januar 2018 ...
Der Jahresbeginn ist auch diesmal wieder der Startschuss für zahlreiche gesetzliche Neuerungen: Mehr Geld gibt es für Familien, HartzIV-Bezieher und Pflegekräfte, die den Mindestlohn erhalten. Mehr Rechte gibt es nicht nur für Schwangere und Mütter von neugeborenen Kindern, sondern auch für Ba
Rheinische Post: Schröder wirft Merkel "Politikversagen" vor und lobt Lindner ...
Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder hat Kanzlerin Merkel für das Aus der Jamaika-Verhandlungen scharf kritisiert und FDP-Chef Christian Lindner gegen Kritik in Schutz genommen. "Frau Merkel, die eine respektable Persönlichkeit ist, hat diesen Prozess gegen die Wand gefahren. Das




