Rheinische Post: Kommentar /
Streitfall Familiennachzug
= Von Martin Kessler
ID: 1565999
des Grundgesetzes, unabhängig von der Herkunft ihrer Mitglieder. Das
gilt auch für den Nachzug von Eltern und Kindern von Flüchtlingen,
die voraussichtlich dauerhaft ihren Aufenthalt in Deutschland haben.
Wenn also Menschen, die zwar nur vorübergehenden Schutz genießen,
aber doch auf längere Zeit hier bleiben, ihre engsten
Familienangehörigen nachholen wollen, darf sich der deutsche Staat
nicht versagen. Er würde sonst nicht nur gegen die Menschlichkeit,
sondern auch gegen das Grundgesetz verstoßen. Allerdings ist es
berechtigt zu fragen, wie viele wohl aus Ländern wie Syrien, Irak
oder Afghanistan dann zu uns stoßen. Dazu ist noch viel
Aufklärungsarbeit nötig. Und solange das nicht geklärt ist, darf der
Stopp des Familiennachzugs nicht fallen. Denn ein Einfallstor für
eine weitere ungeregelte Einwanderung darf der Familiennachzug nicht
werden. Also sind zunächst Härtefälle zu regeln. Dann muss es aber
eine grundsätzliche Lösung geben, auch wenn etwas mehr Menschen zu
uns kommen.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.12.2017 - 21:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1565999
Anzahl Zeichen: 1400
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 496 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar /
Streitfall Familiennachzug
= Von Martin Kessler"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar / Gezielte Hilfe für Langzeitarbeitslose = Von Eva Quadbeck ...
Wer in einer Zeit, in der die Wirtschaft über Jahre eine gute Konjunktur erlebt, keine Arbeit findet, schafft dies auch bei anhaltendem Job-Boom nicht alleine. Diese Menschen brauchen Hilfe. Es darf aber nicht wieder der Fehler begangen werden, Arbeitslosigkeit mit Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu der Polizeipräsenz an Silvester ...
CDU und FDP regieren Nordrhein-Westfalen aus zwei Gründen, die Namen haben: Sylvia Löhrmann und Ralf Jäger. Mit ihrer Schulpolitik missachtete die grüne Ministerin zum Teil die Ansprüche, Erfahrungen und Vorschläge von Eltern, Schülern und Lehrern. Und der SPD-Innenminister ließ seinen o
Allg. Zeitung Mainz: Verdienstvoll / Kommentar zur ehrenamtlichen Opferberatung / Von Frank Schmidt-Wyk ...
Knapp eine Million Menschen sind im Jahr 2016 in Deutschland Opfer einer Straftat geworden - und das sind nur die registrierten Fälle. Dennoch konzentriert sich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und der Medien in der Regel auf die Täter; das Leid der Opfer wird - von besonders dramatischen
Allg. Zeitung Mainz: Entsetzlich / Kommentar zur Bluttat von Kandel / Von Reinhard Breidenbach ...
Ein 15-jähriges Mädchen, ein Kind fast noch, liegt erstochen auf der Bahre. Ein entsetzliches Geschehen, nach dem die ersten Gedanken weder dem Straf-, noch dem Ausländerrecht gelten, sondern dem Opfer und den Hinterbliebenen. Das Entsetzen darf nicht in Wut umschlagen. Das sagt sich leicht f




