NOZ: Linken-Chef Riexinger: Koalitionsverhandlungen sind "unwürdiges Schauspiel"
ID: 1566555
sind "unwürdiges Schauspiel"
Vorwurf: SPD spielt auf Zeit, CSU übt sich im Foulspiel
Osnabrück. Linken-Chef Bernd Riexinger hat die
Sondierungsgespräche von Union und SPD für eine Große Koalition als
"unwürdiges Schauspiel" bezeichnet. In einem Gespräch mit der "Neuen
Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch) sagte Riexinger: "Die SPD spielt auf
Zeit, die CSU übt sich im Foulspiel." Die CDU schaue "vom
Spielfeldrand aus zu" und feuere sie an. Stillstand und Konfrontation
prägten das Bild. Riexinger sagte: "Die größten Verlierer der Wahl
schleppen sich lustlos und mühsam in Richtung der Regierungsbänke."
Der Linken-Politiker kritisierte vor allem die CSU: "Die CSU
vergreift sich aus Angst vor der anstehenden Landtagswahl in Bayern
mit völlig schwachsinnigen und populistischen Forderungen in der
Sache und im Ton." Dazu gehörten etwa die geforderte Kürzung von
Sozialleistungen für Asylbewerber, die drastische Erhöhung des
Militäretats, ein Nein zu mehr Europa und das Zurückdrehen
sozialdemokratischer Bildungsreformen.
Riexinger kritisierte auch die lange Verzögerung bei den
Gesprächen: "Die Menschen in diesem Land betrachten fassungslos
dieses unwürdige Schauspiel, das sich nach Weihnachten und Neujahr
bei gleichbleibendem Engagement und Tempo nun auch bis Ostern
hinziehen könnte."
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.01.2018 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1566555
Anzahl Zeichen: 1776
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 298 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"NOZ: Linken-Chef Riexinger: Koalitionsverhandlungen sind "unwürdiges Schauspiel""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Nach dem Streit um eine Besprechung ihres aktuellen Buchs hat die Schriftstellerin Ildikó von Kürthy einer öffentlichen Versöhnung mit dem ARD-Literaturkritiker Denis Scheck eine Absage erteilt. Auf die Frage, ob sie sich öffentlich mit Scheck aussöhnen würde, sagte Kürthy der "Neuen Os
Soziale Medien und Kinder: Petentin Deckers hält Vorschläge der Expertenkommission für völlig unzureichend / Initiatorin von Petition für Social-Media-Verbot: "Maximal komplex bei minimalem ...
Nach der Vorstellung der Empfehlungen zur Regulierung sozialer Medien für Kinder und Jugendliche hat die Initiatorin der Online-Petition für ein Social-Media-Verbot ab 16 Jahren, Jeannette Deckers, der unabhängigen Expertenkommission der Bundesregierung Versagen beim Jugendschutz vorgeworfen. &q
Kommunen fordern von Bund-Länder-Gipfel Beschluss zu Milliarden-Einsparungen im Sozialbereich / DStGB-Hauptgeschäftsführer Berghegger: "Tag der Entscheidung ist gekommen" ...
Die Kommunen fordern und erwarten vom Bund-Länder-Gipfel an diesem Donnerstag Beschlüsse zu Milliarden-Einsparungen im sozialen Bereich. "Unsere Vorschläge liegen seit Monaten auf dem Tisch, der Tag der Entscheidung ist gekommen, und dabei darf es nicht bei Millionenbeträgen stehen bleiben&
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
NOZ: Zentralrat der Muslime kritisiert einseitige Debatteüber sexuelle Übergriffe ...
Zentralrat der Muslime kritisiert einseitige Debatte über sexuelle Übergriffe Vorsitzender Mazyek: AfD missbraucht die Missbrauchs-Debatte Osnabrück. In der Debatte um islamfeindliche Tweets der AfD hat der Zentralrat der Muslime vor einer fehlgeleiteten Diskussion in Deutschland über
NOZ: AfD-Politikerin von Storch verteidigt Tweetüber Muslime: Wir müssen Probleme beim Namen nennen ...
AfD-Politikerin von Storch verteidigt Tweet über Muslime: Wir müssen Probleme beim Namen nennen Vize-Fraktionsvorsitzende kritisiert "politische Korrektheit" und "geschönte Kriminalstatistiken" Osnabrück. Die AfD-Spitzenpolitikerin Beatrix von Storch hat sich in der
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Europapolitik 2018 ...
Es gibt auch Ermutigendes zu Beginn dieses Europa-Jahres. Es verblüfft und erfreut, wie wenig sich die verbleibenden 27 EU-Staaten bisher haben gegeneinander ausspielen lassen, wann immer es um die Bedingungen ging, unter denen Großbritannien die EU verlassen wird. Weiter so! Zum Rückenwind e
NOZ: Lafontaine sieht FDP auf dem Weg zu rechtspopulistischer Partei ...
Lafontaine sieht FDP auf dem Weg zu rechtspopulistischer Partei Ex-Parteichef der Linken: Lindner wolle die erfolgreiche FPÖ kopieren Osnabrück. Der ehemalige Linken-Vorsitzende Oskar Lafontaine sieht die FDP unter ihrem Vorsitzenden Christian Lindner auf dem Weg zu einer rechtspopulist




