Westfalenpost: Kontrolle ist der Schlüssel
ID: 1566826
pauschal jedem Flüchtling zu unterstellen, kriminell zu sein oder
sonst irgendwie Böses im Schilde zu führen. Es ist allerdings auch
umgekehrt falsch, allen, die zu uns kommen, pauschal zu unterstellen,
dies nur in lauterer Absicht zu tun. Die neuste Untersuchung des
Kriminologen Christian Pfeiffer belegt, dass die Zahl der polizeilich
registrierten Gewalttaten in Niedersachsen in den Jahren 2014 bis
2016 um 10,4 Prozent zugenommen hat - und dieser Anstieg zu 92,1
Prozent Flüchtlingen zuzurechnen sei. Dabei schleicht sich schon die
erste Unschärfe ein. Da die von Pfeiffer aufgelisteten Delikte
überproportional von jungen Männern aus Nordafrika begangen wurden,
die die grundgesetzlichen und völkerrechtlichen Kriterien für
Flüchtlinge kaum erfüllen dürften, müsste man präziser über
Gewaltdelikte von Migranten sprechen. Tatsächlich verhalten sich
Menschen mit berechtigter Aussicht auf Asyl wesentlich unauffälliger
und gesetzeskonformer. Als Ursache für das Verhalten der jungen
Männer aus den Maghreb-Staaten hat Pfeiffer deren Perspektivlosigkeit
und das Fehlen von Frauen ausgemacht und teure Rückkehrerprogramme
und Familiennachzug empfohlen. Beides kann nur bei effektiven
Kontrolle der EU-Außengrenzen funktionieren. Andernfalls drohen
Prämien für die freiwillige Rückkehr durch Wiedereinreise zum
Geschäftsmodell und der Familiennachzug zum weiteren
Einwanderungsanreiz zu werden. Nur bei Anwendung anerkannter
Fluchtkriterien bleiben Deutschland und Europa gesellschaftlich und
materiell in der Lage, wirklich Schutzbedürftigen diesen zu bieten
und Integrationsarbeit zu leisten.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Original-Content von: Westfalenpost, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.01.2018 - 21:33 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1566826
Anzahl Zeichen: 2030
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 622 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Kontrolle ist der Schlüssel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Westfalenpost: Zweite Fremdsprache ab Klasse 7: Sinnvoll, logisch, verbindlich ...
Wann denn sonst, wenn nicht mit Klasse 7 soll die zweite Fremdsprache im G9 starten? Und auch die Schulministerin findet das "sinnvoll" - eine interessante Umschreibung einer Selbstverständlichkeit. Es zeigt, dass in den Diskussionen um G8 und G9 über das wichtigste Thema auffällig
Rheinische Post: Kommentar / Sternsinger stärken = Von Christian Schwerdtfeger ...
Die Tradition der Sternsinger ist weltweit beispiellos und gehört zu den größten Solidaritätsaktionen überhaupt. Jährlich kommen auf diese Weise weit über 40 Millionen Euro für notleidende Kinder zusammen. Das jahrhundertealte Brauchtum lebt vom Engagement Hunderttausender Kinder, denen e
Rheinische Post: Kommentar / Konsequenz gegen kriminelle Flüchtlinge = Von Eva Quadbeck ...
Der Umgang mit der Kriminalität von Flüchtlingen muss zugleich offensiv und differenziert sein. Die Studie des Kriminologen Pfeiffer zeigt einmal mehr, dass es dringend geboten ist, die nordafrikanischen Maghreb-Staaten zu sicheren Herkunftsländern zu erklären. Die Vielzahl der Kriminellen a
Neue Westfälische (Bielefeld): Studie belegt Anstieg von Gewalttaten durch Flüchtlinge Unbequeme Wahrheiten Matthias Bungeroth ...
Endlich ist in die bislang oft von diffusen Argumentationslinien der Marke "die gefühlte Kriminalität ist durch den Zustrom von Flüchtlingen gestiegen" Struktur gekommen. Die Studie, die unter der Leitung des Kriminalwissenschaftlers Christian Pfeiffer Daten aus den Jahren 2014 bis




