NOZ: NOZ: Handwerk warnt Sondierer: Wer die Steuerschraube anzieht, setzt Jobs aufs Spiel
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anzieht, setzt Jobs aufs Spiel
Schwannecke: Pläne widersprechen wirtschaftlicher Vernunft
Osnabrück. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat
die Sondierer von SPD und Union dringend vor einer Erhöhung des
Spitzensteuersatzes in der Einkommensteuer gewarnt. "Wer die
Steuerschraube anzieht, setzt Arbeitsplätze gerade in
mittelständischen Betrieben aufs Spiel und handelt damit gegen alle
wirtschaftliche Vernunft", sagte Generalsekretär Holger Schwannecke
der "Neuen Osnabrücker Zeitung" ( Donnerstag). Es sei "ein Unding",
in Zeiten voller öffentlicher Kassen und jährlich steigender
Einnahmen bei der Einkommensteuer an höhere Sätze zu denken. Das
gelte umso mehr, als in vielen Ländern die Steuern gerade gesenkt
würden, mahnte der Generalsekretär. Er wies darauf hin, dass die
mehrheitlich familiengeführten Handwerksbetriebe Einzelunternehmen
und Personengesellschaften sind, deren Gewinne der Einkommensteuer
unterliegen. "Wer diese Personenunternehmen in ihrer
Investitionskraft hemmt, schwächt das Rückgrat unserer Wirtschaft",
kritisierte Schwannecke. Ein höherer Spitzensteuersatz mache
Personengesellschaften unattraktiver gegenüber Kapitalgesellschaften.
"Das wird nachteilig für die Struktur der deutschen
Unternehmenslandschaft sein, damit lösen wir uns von dem
Unternehmerleitbild des persönlich haftenden Unternehmers", warnte
der Vertreter des Handwerks.
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Datum: 11.01.2018 - 05:00 Uhr
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