Meurer: "Ein Papier mit guten Absichten, aber wer zahlt das?" / bpa zum Sondierungsergebnis im Bereich Pflege
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erklärt bpa-Präsident Bernd Meurer:
"Gute Pflege braucht gutes Personal zu fairen Bedingungen. Wir
begrüßen ausdrücklich, dass die drei Parteien sich hierzu im
Sondierungspapier bekennen. Die erklärte Absicht, auch die
Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte spürbar zu vereinfachen, macht
deutlich, dass ohne die Gewinnung zusätzlicher Fachkräfte eine
Verbesserung der Personalausstattung am heutigen Personalmangel
scheitern wird. Dies in einer Konzertierten Aktion Pflege zu
vereinbaren, ist ein guter Ansatz, wenn dabei alle Akteure der Pflege
auch an einem Tisch sitzen.
Leider steht in diesem Papier nichts darüber drin, wer das zahlen
wird. Fakt ist, dass ohne höhere Leistungen der Pflegeversicherung
oder der Krankenversicherung absehbar höhere Kosten ganz allein zu
Lasten der Pflegebedürftigen, ihrer Angehörigen und der
Sozialhilfeträger gehen. Dies ist schon jetzt in Bundesländern wie
z.B. Brandenburg oder Sachsen-Anhalt, in denen die Löhne deutlich
erhöht wurden, zu beobachten.
Wir setzen darauf, dass, wenn es zu Koalitionsverhandlungen kommt,
hier noch konkret nachgelegt wird."
Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte
Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in
Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären
Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in
privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa
tragen die Verantwortung für rund 305.000 Arbeitsplätze und circa
23.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch
www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei
etwa 24,2 Milliarden Euro.
Pressekontakt:
Für Rückfragen: Olaf Bentlage, bpa-Pressesprecher, Tel.: 030/30 87 88
60, www.bpa.de
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Datum: 12.01.2018 - 13:59 Uhr
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