Rheinische Post: Grüne machen mit Gesetzentwurf Druck bei Familiennachzug
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Gesetzentwurf in den Bundestag einbringen, der es auch subsidiär
geschützten Flüchtlingen ermöglicht, ihre engsten Angehörigen nach
Deutschland zu holen. Die Grünen fordern auch, das Personal bei den
deutschen Auslandsvertretungen aufzustocken, "um die höhere Nachfrage
nach Visa zum Familiennachzug bearbeiten zu können", wie es in dem
Antrag heißt, der der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
(Mittwochausgabe) vorliegt. "Obwohl die Flüchtlingszahlen rückläufig
sind, setzen die Bundesregierung und die nächste große Koalition auf
mehr Abschottung und eine weitere Aussetzung des Familiennachzugs und
verweist die wenigen, den die Einreise erlaubt wird auf einen
steinigen bürokratischen Weg", sagte Fraktionschefin Katrin-Göring
Eckardt der Redaktion. Familien zu trennen sei unhuman und erschwere
die Integration der Schutzsuchenden.
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Datum: 17.01.2018 - 00:00 Uhr
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