Rheinische Post: Kommentar: Grenzeüberschritten
ID: 1571881
man, dass er zu seiner Gemeinde ein Vertrauensverhältnis hat. Gerade
auch zu den jungen Gemeindemitgliedern, denn ein Pfarrer hat täglich
Kontakt zu Kommunionkindern, Firmlingen und Messdienern. Es ist gut,
wenn Priester dabei moderne Wege gehen. Denn es ist egal, ob die
Worte der Seelsorge in Stein gemeißelt oder per Whatsapp ihren
Adressaten erreichen. Die Grenzen einer solchen Kommunikation sind
fließend. Wenn ein Pfarrer aber mit einem Jugendlichen über
anderthalb Jahre fast ununterbrochen manchmal hundertmal am Tag
chattet und dabei intimste Dinge austauscht, dann ist diese Grenze -
wo immer sie verlaufen mag - überschritten. Dafür trägt der Pfarrer
die Verantwortung, nicht der Jugendliche. Wenn eine solche Grenze
verletzt wird, dann muss die Kirche ehrlich kommunizieren und alles
unternehmen, damit sich ein solcher Fehler nicht wiederholt, statt
den Pfarrer unter dem Vorwand eines Burn-outs verschwinden zu lassen.
Von einer Kirche muss man mehr erwarten dürfen.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.01.2018 - 20:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1571881
Anzahl Zeichen: 1380
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 250 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Grenzeüberschritten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar: Die schwere Last der "Sowohl als auch"-Partei ...
In Bonn schreiben Sozialdemokraten gerne Geschichte. 1959 begründeten sie im heutigen Stadtteil Bad Godesberg ihr wegweisendes Programm einer Mitte-links-Regierungspartei. Einer Partei, die sich für den mittleren Weg und nicht für den Fundamentalismus entschied. Konsens statt Klassenkampf. M
Allg. Zeitung Mainz: Frechheit siegt / Kommentar von Friedrich Roeingh zu Türkei und Syrien ...
Wenn die Kriegsmaschine einmal läuft, ist sie nur schwer aufzuhalten. Zumindest wenn die Situation so vertrackt ist wie in Syrien und es zwar Gewinner und Verlierer, aber keine eindeutigen Sieger gibt, die für eine Friedensordnung sorgen könnten. Nun macht sich also die Türkei daran, das kurd
BERLINER MORGENPOST: Unsicherer Sicherheitsbereich / Leitartikel von Alexander Dinger ...
Es gibt Dinge, die können nicht vermittelt werden. Dazu zählt, dass in Berliner Gefängnissen Hunderte Handys und sonstige verbotene Gegenstände im Umlauf sind. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder man nimmt Millionen in die Hand und sucht nach technisch verlässlichen Kontrolllösungen oder
BERLINER MORGENPOST: In Nordsyrien droht die Eskalation / Kommentar von Jan Jessen ...
Die Türkei will ein neues, blutiges Kapitel im Syrienkrieg aufschlagen. Gestern vermeldete der türkische Verteidigungsminister den Beginn der Militäroffensive gegen den kurdischen Kanton Afrin. Für Ankara ist der Angriff eine Antiterroroperation, die sich gegen die Kurdenmiliz YPG richtet.




