Schwäbische Zeitung: Grenzen achten, Schöpfung bewahren - Kommentar zu Klon-Affen
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einen Schritt näher zu sein. Was Wissenschaftler in China als Erfolg
sehen, dürfte Menschen weltweit beunruhigen. Das Reich der Mitte hat
ein Problem mit Menschenrechten - ausgerechnet dort werden Affen
geklont. Ihre Namen stehen für die "chinesische Nation", was Ethiker
als Hinweis darauf sehen, dass es weniger um Forschung im Dienste der
Menschheit geht als um Prestige.
Auch wenn das Klonen von Menschen in Deutschland verboten ist und
sich daran auch durch Klonaffen aus China nichts ändern wird: Solche
Vorstöße bringen immer die Gefahr mit sich, dass sich Grenzen
verschieben. Nicht sofort, aber Stück für Stück. Zudem ist die
Botschaft: Wir machen es, weil wir können. Die Menschenwürde ist aber
nicht verhandelbar.
Ethische Fragen wirft auch der Umgang mit den Tieren auf: Forscher
sagen, dass die Erkenntnisse der Bekämpfung schwerer Krankheiten
zugute-kommen. Aber zur Schöpfung gehören auch Tiere - sie sollten
nicht zu Nutzobjekten werden.
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Datum: 24.01.2018 - 20:13 Uhr
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