NABU: Keine Bejagung von Wölfen - Herdenschutz muss oberste Priorität haben
ID: 1576730
Bundesregierung aufgefordert, Wölfe als "jagdbare Tierart" in das
Bundesjagdgesetz aufzunehmen und dies in der heutigen
Bundestagsdebatte erneut bestätigt. Dazu erklärt
NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller:
"Die Aufnahme des Wolfs als jagdbare Tierart ins Bundesjagdgesetz
gaukelt eine Lösung vor, die keine ist. Nicht die Bejagung, sondern
effizienter Herdenschutz sind das A und O für die Koexistenz von Wolf
und Weidetierhaltung. Erst im Dezember hat die EU-Kommission erneut
bestätigt, dass der strenge Schutzstatus des Wolfes bestehen bleibt.
Der günstige Erhaltungszustand ist noch nicht erreicht, auch wenn
dies gerne unter anderem von der FDP behauptet wird. Der NABU fordert
alle Parteien dazu auf, den gemeinsamen Dialog zu führen und den
Herdenschutz als oberste Priorität beim Thema Wolf zu behandeln.
Das Einbeziehen der Jäger in den Dialog zum Wolfsmanagement, wie
von der FDP gefordert, ist jedoch sinnvoll und gewünscht. Statt sich
allerdings um die Aufnahme ins Jagdrecht zu streiten, sollte der
Bundestag sich lieber mit vereinten Kräften für die Einrichtung eines
nationalen Kompetenzzentrums Herdenschutz einsetzen sowie für die
Förderung von Herdenschutz aus Mitteln der Gemeinsamen Agrarpolitik
der Europäischen Union. Weidetierhalter müssen endlich für ihre
Leistungen angemessen entlohnt werden. Hier ist das
Landwirtschaftsministerium in der Pflicht und sollte diese
Verantwortung den Weidetierhaltern gegenüber endlich wahrnehmen."
Pressekontakt:
Marie Neuwald, NABU-Referentin für Wolfsschutz,
Tel. +49 (0)30. 28 49 84-1624, Mobil +49 (0)173-249 64 00,
E-Mail: Marie.Neuwald@NABU.de
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper |
Silvia Teich Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 |
-1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de
Original-Content von: NABU, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.02.2018 - 12:59 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1576730
Anzahl Zeichen: 2219
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Umwelttechnologien
Diese Pressemitteilung wurde bisher 228 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"NABU: Keine Bejagung von Wölfen - Herdenschutz muss oberste Priorität haben"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
NABU (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Berlin (voices) Jörg-Andreas Krüger, Präsident (NABU-Bundesverband) zum Themen-Impuls: „3 Wege, wie Unternehmen Nachhaltigkeit neu definieren". Pressekontakt: Jérôme Lombard Pressesprecher Jerome.Lombard@NABU.de Copyright: NABU / Die Verwendung dieses Videos für redaktionelle Zwe
Kuck mal, wer da an der Nessel knabbert - Der NABU will wissen, welche Raupen an Brennnesseln zu finden sind ...
Bei Brennnesseln denken die meisten Menschen an Unkraut und juckende Quaddeln auf der Haut. Die Pflanze hat ein schlechtes Image und wird darum aus vielen Gärten verbannt. "Das ist schade, denn die Brennnessel ist für viele Schmetterlingsraupen eine wichtige Futterpflanze", sagt NABU-Ins
Mehr als eine halbe Million Menschen stellen sich gegen den Abbau von Umweltgesetzen / NABU-Präsident Krüger: Wer Umweltstandards abbaut, ignoriert die Interessen der Bevölkerung ...
Mehr als eine halbe Million Menschen europaweit fordern: Hände weg von unserer Natur! Mit ihrer Unterstützung der Kampagne "Hands Off Nature" senden sie ein deutliches Signal an die EU-Politik: Naturschutz darf nicht dem politischen Druck einzelner Lobbyinteressen geopfert werden. "
Weitere Mitteilungen von NABU
Keppel Urban Solutions und Envision unterzeichnen Absichtserklärung ...
Keppel Urban Solutions Pte. Ltd., eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Keppel Corporation Limited, und Envision, ein weltweit führendes Unternehmen für intelligentes Energiemanagement, haben eine unverbindliche Absichtserklärung unterzeichnet. Diese sieht vor, dass die beiden Un
"37°"-Doku im ZDF über den Traum von einem Öko-Paradies (FOTO) ...
Isa (28) und Vin (26) haben jahrelang gespart, um sich ihren Traum vom Öko-Paradies zu erfüllen. In Portugal haben die Hobbyimker für die Verwirklichung ihres alternativen Lebenskonzepts vor zweieinhalb Jahren 21 Hektar brachliegendes Land gekauft, das weder über Strom noch fließendes Wa
Die Zillertalbahn fährt mit Wasserstoff in die Zukunft - BILD ...
Die Würfel sind gefallen. Die Zillertalbahn soll in Zukunft als erste Schmalspurbahn der Welt mit Wasserstoff fahren. Diese Entscheidung hat der Aufsichtsrat nach eingehender Variantenprüfung getroffen und LH Günther Platter und LHStv Josef Geisler präsentiert. "Ja, wir betreten mit der
NABU zum internationalen Tag der Moore: NABU: Ohne Moorschutz sind Klimaziele nicht zu erreichen ...
Zum Welttag der Feuchtgebiete (2.2.) fordert der NABU die zukünftige Regierungskoalition zu einem verstärkten Schutz der Moore auf. Nur so könnten die nationalen und die von der EU gesteckten Klimaziele erreicht werden. "Moore speichern doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder der Er




