Rheinische Post: Kommentar: Ein schwieriger Gast
ID: 1577440
als er bei seinem Besuch in der Türkei 2014 die Glaubens- und
Meinungsfreiheit anmahnte und sogar den türkischen Genozid an den
christlichen Armeniern anprangerte. Vier Jahre später macht Präsident
Erdogan seinen Gegenbesuch im Vatikan, den ersten eines türkischen
Staatschefs seit 59 Jahren. Und es hat den Anschein, als träfen sich
zwei alte Bekannte. Als entspannt bezeichneten Anwesende die
Gespräche. Über die Ablehnung Jerusalems als alleinige Hauptstadt
Israels waren sich die beiden völlig einig. Es ist gut, dass Papst
Franziskus schwierige Gäste empfängt. Doch er hätte deutlicher
gegenüber Erdogan sein können. Denn der trägt mit seiner autoritären
Politik nach innen und seinem Angriffskrieg gegen die Kurden nicht zu
Freiheit, Stabilität und Frieden in der Region bei. Auch die
Behinderung der Christen in der Türkei, das faktische Verbot, neue
Kirchen zu bauen, passen nicht zur gezeigten Eintracht zwischen den
beiden. Um des lieben Friedens willen darf Franziskus nicht zum
Leisetreter werden.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.02.2018 - 20:33 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1577440
Anzahl Zeichen: 1412
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 339 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Ein schwieriger Gast"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar: Neue Jobs für NRW ...
Es ist gut, wenn der weltweite Aufschwung auch in NRW für bessere Wirtschaftsdaten sorgt. Die Arbeitslosigkeit geht weiter zurück, die Unternehmen fahren steigende Gewinne ein - doch Grund zum Ausruhen ist das nicht. Noch immer liegt die Arbeitslosenquote in NRW rund 50 Prozent höher als im
Rheinische Post: Kommentar: Teure Wette auf eine sehr gute Zukunft ...
Die SPD hat durch Erpressung sehr viel herausgeholt in diesen Koalitionsverhandlungen. Bessere Leistungen für gesetzlich Krankenversicherte, eine Solidarrente für Geringverdiener, Soli-Abbau für alle, nur nicht für Besserverdienende - dies und mehr müsste doch Balsam auf die Seele jedes SPD-
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Beitrittsstrategie für Balkanländer Neuer Konflikt für die EU Christian Kerl, Brüssel ...
Es ist noch kein Versprechen, aber doch eine unerwartet klare Ansage: Schon in sieben Jahren könnte die Europäische Union eine neue Erweiterungswelle beginnen und zunächst die Balkanländer Serbien und Montenegro aufnehmen. Zwar verbindet die Kommission die Offerte, die heute offiziell gemacht
Neue Westfälische (Bielefeld): Rückkehr zu verbindlichen Grundschulempfehlungen Mit der Beurteilung warten Dennis Bleck ...
Es ist erstaunlich: Die liberale NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer hat die Idee, die verbindliche Grundschulempfehlung wieder einzuführen. Das ist für die FDP, die sonst auf Freiheit pocht, ein starkes Stück - die Eltern werden bei der Entscheidung übergangen, in ihrer Selbstständigkeit be




