Positives Ergebnis nach Härtetest bei ebwo
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Drei Wochen lang testeten die Mitarbeiter der Wormser Entsorgungs- und Baubetriebs die kleinste Version des E-Nutzfahrzeuges „Streetscooter“ – mit insgesamt positivem Ergebnis und einigen Anregungen.

(firmenpresse) - Die Schädlingsbekämpfer in der Kanalunterhaltung, Straßenbauer, Schreiner, Schlosser, Mitarbeiter in der Kfz-Werkstatt: Alle waren mit dem von EWR ausgeliehenen E-Fahrzeug tageweise unterwegs. Drei Wochen lang testeten die Mitarbeiter der Wormser Entsorgungs- und Baubetriebs die kleinste Version des E-Nutzfahrzeuges „Work“, mit 85 km/h Höchstgeschwindigkeit, 740 Kilogramm Gesamtzuladung und rund 100 Kilometern Reichweite.
„Insgesamt war der Test positiv. Wir können uns die Anschaffung eines solchen Fahrzeuges - oder mehrerer - durchaus vorstellen“, sagt Hans-Dieter Gugumus, technischer Werkleiter des ebwo.
Zu einem ähnlichen Fazit kommt Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek: „Aufgrund seiner Dimension ist das Fahrzeug logischerweise nicht als Müllfahrzeug einsetzbar. Aber in vielen Fällen kann es problemlos die Diesel Transporter ersetzen.“
E-Mobilität ist die Zukunft
EWR-Vorstand Günter Reichart hatte schon im Vorfeld erklärt, dass es darum geht, Erfahrungen im Alltag zu sammeln. „Die E-Mobilität wird kommen. Aber nur in der Praxis können wir sehen, wo mögliche Optimierungen nötig sind, was wir anpassen müssen und wo noch nachgebessert werden muss. Wir befinden uns in einer Zeit der Neuorientierung bei unserer Mobilität.“
Das Feedback der ebwo-Mitarbeiter wird an die Firma StreetScooter weitergeleitet, die zusammen mit der Deutschen Post die elektrisch fahrenden Nutzfahrzeuge entwickelte und vermarktet.
Die EWR AG fördert die E-Mobilität in Rheinhessen und Ried seit Jahren mit dem Aufbau der Ladeinfrastruktur, mit einer E-Mobilitätsmesse im letzten November und mit einem E-Mobilitätscenter in Worms, das E-Fahrzeuge aller Art verleiht.
Feedback der ebwo-Mitarbeiter
Die Tester des „Work“ waren aufgefordert, ein ehrliches Feedback zu geben. Die Liste ist vielschichtig. Aufgrund der Kunststoffkonstruktion des Laderaums, lässt sich beispielsweise das magnetische Warnlicht nicht einfach auf das Dach setzen. „Es hält da logischerweise nirgendwo“, so ein Mitarbeiter. Weiter umfasst die Mängelliste „unbequeme Sitze, die nicht den Wünschen der Kollegen entsprechen“, „zu tiefe Kabine, nicht geeignet für Personen über 180 Zentimeter“, „auf den Hartplastikfußmatten besteht Rutschgefahr“, „Handschuhfach fehlt“ oder „Innenverkleidung der Fahrerkabine wirkt billig“.
Zeit der Mobilitätswende
EWR-Pressesprecher Dr. Ingo Herbst betont, dass erstmals Handwerker und Praktiker in die Weiterentwicklung eines Nutzfahrzeuges einbezogen werden. „Die Mobilitätswende benötigt ihre Zeit. Wichtig ist, dass wir aktiv sind und den Umbau unserer Fortbewegung nachhaltig vorantreiben, bevor wir in unseren Städten an Abgasen ersticken.“ Dafür war dieser Test wichtig. Denn er hat er gezeigt: E-Nutzfahrzeuge sind schon heute alltagstauglich. Wer will, kann sofort Teil der Mobilitätswende sein.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Datum: 06.02.2018 - 14:13 Uhr
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