Immuntherapie mit Allergenen
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Zentraler Stellenwert bei allergischen Krankheiten
Die Allergologen weisen in der Leitlinie auch auf die verbesserte Datenlage der spezifischen Immuntherapie mit Tropfen oder Tabletten hin, insbesondere bei der Gräserpollenallergie. Sowohl Symptome als auch der Verbrauch antiallergischer Medikamente nehmen nach einigen Monaten Behandlung deutlich ab. Erste Daten zur anhaltenden Wirkung nach dem Ende einer dreijährigen Tabletten-Therapie, die z. B. für die Gräser-Impf-Tablette Grazax vorliegen, sind vielversprechend. Der ÄDA empfiehlt die Behandlung mit Tropfen oder Tabletten bei Pollenallergie, insbesondere wenn eine Spritzentherapie nicht in Frage kommt. Gerade Kinder haben häufig Angst vor Injektionen und können eher zur Einnahme von Tabletten bewegt werden. "Wären die betroffenen Allergiker besser informiert, könnten viel mehr Patienten von einer Hyposensibilisierung profitieren", ist der Koordinator und Erstautor der neuen Leitlinie, Dr. Jörg Kleine-Tebbe (Allergie- und Asthma-Zentrum Westend in Berlin) überzeugt.
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Datum: 01.02.2010 - 12:20 Uhr
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