Umfrage zu Diesel-Fahrverboten: Bürger wollen auf ÖPNV, Rad und E-Auto umsteigen (FOTO)
ID: 1584913
Eine Mehrheit der Deutschen ist bereit, bei künftigen
Diesel-Fahrverboten auf alternative Verkehrsmittel umzusteigen.
Beliebteste Alternative sind für zwei Fünftel der Verbraucher (38
Prozent) Bus und Bahn. Mehr als jeder Vierte (28 Prozent) gibt an, er
würde das Fahrrad nutzen. Fast jeder Fünfte (19 Prozent) würde ein
Elektroauto bevorzugen, sollte es in seiner Stadt zu Fahrverboten
kommen. Das geht aus einer YouGov-Umfrage im Auftrag des
Ökostromanbieters LichtBlick hervor.
Das Bundesverwaltungsgericht hat mit seinem heute verkündeten
Urteil den Weg für Diesel-Fahrverbote frei gemacht. "Die Mehrheit der
Bundesbürger ist bereit zum Umstieg auf umweltfreundlichen Verkehr.
Das ist die eine erfreuliche Nachricht. Bund, Länder und Kommunen
müssen nun die richtigen Anreize für Bus, Bahn, Fahrrad und E-Auto
setzen. So können wir Menschen und Klima schützen", so Gero Lücking,
Geschäftsführer Energiewirtschaft von LichtBlick.
Alternative E-Auto: Verbraucher erwarten transparente und faire
Ladepreise
Damit auch E-Autos zu einer klimafreundlichen Alternative werden
können, fordern über 60 Prozent der Befragten eine verbesserte
Reichweite, preiswertere Modelle, einen zügigen Ausbau des Ladenetzes
und schnelle Ladevorgänge.
Eine besondere Hürde für E-Auto-Fahrer ist das Stromladen
unterwegs. Wie LichtBlick in der Untersuchung "Ladesäulen-Check"
gezeigt hat, sind öffentliche Ladesäulen oft kompliziert und teuer.
60 Prozent der Verbraucher erwarten, dass der Ladevorgang einfach und
die Preise transparent sind - so, wie Autofahrer das von den
klassischen Tankstellen kennen. 41 Prozent wollen den Strom ihres
privaten Energieversorgers auch an öffentlichen Ladesäulen nutzen
können - zum gleichen Preis wie zuhause.
LichtBlick fordert deshalb, dass öffentliche Ladesäulen Teil des
Stromnetzes werden. "So kann jeder Autofahrer den Strom seines
Wunschversorgers an jeder Ladesäule tanken. Damit beenden wir das
Preis- und Tank-Chaos an Deutschlands Ladesäulen. Das ist ein
zentraler Baustein für eine bezahlbare und faire Verkehrswende", so
Lücking.
Zur Umfrage:
Die Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland
GmbH, an der 2035 Personen zwischen dem 21.und 23.02.2018 teilnahmen.
Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die
deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.
Hinweis an Journalisten:
Eine Infografik zur Umfrage sowie den Ladesäulen-Check von
LichtBlick finden Sie unter www.lichtblick.de/presse
Pressekontakt:
Ralph Kampwirth
Bereichsleiter Unternehmenskommunikation, LichtBlick SE
Tel. 040-6360-1208
E-Mail: ralph.kampwirth@lichtblick.de
Anke Blacha
Referentin Unternehmenskommunikation, LichtBlick SE
Tel. 040-6360-1209
E-Mail: anke.blacha@lichtblick.de
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Datum: 27.02.2018 - 12:42 Uhr
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