Schön/Magwas: Höchste Eisenbahn für gleichen Lohn

Schön/Magwas: Höchste Eisenbahn für gleichen Lohn

ID: 1590948
(ots) - Die Entgelttransparenz war wichtiger Schritt - nun
müssen soziale Berufe aufgewertet werden

Mit dem Equal Pay Day am 18. März wird wie in jedem Jahr auf die
immer noch bestehende Lohnlücke zwischen Männern und Frauen
aufmerksam gemacht. Hierzu erklären die stellvertretende Vorsitzende
der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Nadine Schön, und die Vorsitzende der
Gruppe der Frauen, Yvonne Magwas:

Nadine Schön: "Ein Grund für die immer noch bestehende Lohnlücke
zwischen Frauen und Männern ist die Tatsache, dass Frauen häufiger
als Männer in Branchen und Berufen arbeiten, in denen
unterdurchschnittlich bezahlt wird. Dazu gehören auch die Sozial- und
Pflegeberufe. Wir müssen die verabredeten Maßnahmen aus dem
Koalitionsvertrag zur Aufwertung dieser Berufe zügig angehen. Denn
der Dienst für und an den Menschen muss der Gesellschaft mehr wert
sein.

Wir haben verabredet, die Aus- und Weiterbildung in den Sozial-
und Pflegeberufen attraktiver zu machen, die Arbeitsbedingungen
spürbar zu verbessern sowie finanzielle Ausbildungshürden abzubauen
und Ausbildungsvergütungen anzustreben. Mit der Umsetzung muss jetzt
schnell begonnen werden."

Yvonne Magwas: "Es ist höchste Eisenbahn für gleiche Löhne für
Frauen und Männer, die gleiche Arbeit verrichten. Sechs Prozent
bereinigte Lohnlücke sind nicht hinnehmbar.

Die Entgelttransparenz war ein wichtiger erster Schritt, um
endlich gleiche Einkommenschancen für Frauen zu schaffen. Seit
Jahresbeginn haben Frauen das Recht auf Auskunft darüber, ob sie den
gleichen Lohn erhalten wie ihre männlichen Kollegen. Uns ist wichtig,
dass das Gesetz so maßvoll gestaltet ist, dass es auf die
wirtschaftlichen Belange kleiner Betriebe Rücksicht nimmt. Die Regeln
für Betriebe, die nach Tarif bezahlen, sind weniger streng, weil dort


erwiesenermaßen mehr Lohngleichheit besteht. Wir werden anhand des im
Juni anstehenden Berichtes genau hinschauen, ob das den Frauen
tatsächlich nützt oder ob weitere Schritte nötig sind."



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Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
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Datum: 15.03.2018 - 12:07 Uhr
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