BERLINER MORGENPOST: Ein ehrlicher Ton - Kommentar von Kerstin Münstermann
ID: 1593296
Amtsperiode Fehler eingeräumt. Sie habe die Auswirkungen des
syrischen Bürgerkriegs zunächst unterschätzt. Die Ankunft der
Flüchtlinge 2015 sei der Ausgangspunkt für die gesellschaftliche
Polarisierung gewesen. Diese selbstkritischen Töne wurden im
Merkelschen Wahlkampf schmerzhaft vermisst.
Jetzt will sie signalisieren: Ich habe verstanden. Verstanden,
dass der Zusammenhalt im Land auch durch ihre Politik auf eine harte
Probe gestellt wurde. Das Eingeständnis, selbst Fehler gemacht zu
haben, hört man in dieser Deutlichkeit von Merkel selten. Was jedoch
nicht bedeutet, dass sie die offenen Grenzen im Herbst 2015 selbst
als Fehler bezeichnet. Es sei eine humanitäre Notlage gewesen.
Die Kanzlerin will den Zusammenhalt in der Gesellschaft wieder
herstellen, auch durch einen starken (Rechts)staat, der den Bürgern
Sicherheit und Vertrauen zurückgibt. So gesehen ist ihre Rede
deutlich konservativer als frühere. Gleichzeitig rückt sie
polarisierende Sätze ihres CSU-Innenministers und CSU-Chefs Horst
Seehofer wieder gerade. Der Islam gehöre sehr wohl zu Deutschland.
Auch wenn Pathos auch in der vierten Regierungserklärung nicht so
ganz aufkommen mag, macht die Regierungschefin doch eines sehr
deutlich: Das Sagen, die Deutungshoheit im neuen Kabinett habe ich.
"Deutschland, das sind wir alle." Dieses Leitmotiv ihrer
Kanzlerschaft will sie sich nicht vom aufziehenden bayerischen
Landtagwahlkampf verwässern lassen.
Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST
Telefon: 030/887277 - 878
bmcvd@morgenpost.de
Original-Content von: BERLINER MORGENPOST, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.03.2018 - 19:33 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1593296
Anzahl Zeichen: 1902
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 326 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"BERLINER MORGENPOST: Ein ehrlicher Ton - Kommentar von Kerstin Münstermann"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BERLINER MORGENPOST (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den
"Berliner Morgenpost": Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben ...
Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den
"Berliner Morgenpost": Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben ...
Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den
Weitere Mitteilungen von BERLINER MORGENPOST
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zum Missbrauchsskandal/Regensburger Domspatzen ...
Im Fokus des Abschlussberichts von Rechtsanwalt Ulrich Weber stand die institutionalisierte Gewalt, die von Priestern und Erziehern ausgeübt wurde. Ein "System der Angst" habe in der Vorschule und am Musikgymnasium geherrscht, so Weber. Sexuelle Gewalt zwischen Schülern, wie sie Thomas
BERLINER MORGENPOST: Berliner Bezirke müssen liefern - Kommentar von Gudrun Mallwitz ...
Das Geld. Das hat den Bezirken in den harten Sparjahren gefehlt. Geld, um das Personal in den Ämtern zu bezahlen. Geld, um die Schulen zu sanieren. Es reichte nicht einmal, um die Toiletten für die Schüler anständig in Ordnung zu halten. Jetzt ist sie endlich da, die so lange vermisste Grund
Allg. Zeitung Mainz: Online-Hölle / Kommentar von Christian Matz zum Facebook-Skandal ...
Was für ein Skandal, was für eine Ansammlung moderner Bösewichte: die weltgrößte Datenkrake Facebook, die windige Wählerbeeinflussungsfirma Cambridge Analytica und der skrupellose Ex-Trump-Flüsterer Steve Bannon - willkommen in der Online-Hölle. Dabei haben alle drei nur ihren Job gemach
Mitteldeutsche Zeitung: zum Handwerk ...
Die Aussichten für das Handwerk sind besser, als viele meinen. Zunächst haben viele Unternehmen erkannt, dass qualifizierte Mitarbeiter auch angemessen bezahlt werden müssen. Noch stärker dürfte in den kommenden Jahren ins Gewicht fallen, dass gesellschaftliche Trends dem Handwerk helfen w




