Neues Business, neues Denken, neue Geschäftsmodelle
Future Business Dialog zeigt, wo die Chancen heute und in der Zukunft liegen!
Von Know-how zu Knowwhy Ein Highlight der Veranstaltung stand gleich zu Beginn des Future Business Dialogs auf dem Programm:
Dr. Bernd Heinrichs, Executive VP & Chief Digital Officer Automotive bei der Robert Bosch GmbH, ging in seiner inspirierenden Keynote der Frage nach, wie Innovationen in Unternehmen beschleunigt werden können. Die passenden Strategien zur Umsetzung lieferte Bernd Heinrichs gleich mit. Für ihn ist klar, nur Unternehmen, die ihr Wissen teilen und nicht unternehmensgetrieben, sondern marktgetrieben handeln, können in Zukunft bestehen.
Die Wünsche des Marktes und vor allem die des Kunden stehen auch beim Geschäftsmodell von Sedat Aktas im Mittelpunkt. Der Mainzer ist Geschäftsführer des Start-Ups ?Geile Weine?, das die Kommunikation rund um das Thema Wein vereinfachen und im eigenen Online-Shop für eine junge Zielgruppe aufbereiten will. Gemeinsam mit deutschen Jungwinzern entwickelt ?Geile Weine? neue Kreationen und packt sie in Pakete für die verschiedensten Anlässe mit klingenden Namen wie ?Jedemschmecker-Paket? oder ?Funkelmariechen?.
Von der digitalen Transformation zur kontinuierlichen Disruption Von gutem Wein spannte Philipp Bauknecht, Founder und CEO der Pforzheimer medialesson GmbH den Bogen zu den drei großen Trends des Computings: Künstliche Intelligenz, Quantum Computing und Mixed Reality. Von Letzterem konnten sich die Besucher des Future Business Dialogs sogar selbst ein Bild machen. Mixed Reality vermischt die natürliche Wahrnehmung eines Nutzers mit einer künstlichen und unterscheidet sich dadurch fundamental von der Virtual Reality, die die natürliche Wahrnehmung vollständig ausblendet. Am 1:3-Modell eines Porsches konnten die Besucher mit Hilfe der HoloLens von Microsoft selbst erleben, welche spektakulären Möglichkeiten sich mit Mixed Reality ergeben.
Spektakulär war auch der Vortrag von Alain Veuve, CEO und Founder der TREA Consulting GmbH. Für ihn greift die viel besprochene digitale Transformation viel zu kurz. Viel wichtiger sei es, dass Unternehmen, die am Markt bestehen wollen, sich immer weiter und schneller verändern. So dürfe die Elektromobilität für die Automobilindustrie ?nur der Steigbügelhalter für einen Paradigmenwechsel? sein. Ein Paradigmenwechsel hin zum autonomen Fahren. ?Das autonome Fahren ist der Game Changer. Es muss so entwickelt werden, dass ich mir ein beliebiges Fahrzeug per Smartphone bestellen kann und dieses dann bei mir vor der Tür vorfährt?, beschreibt Alain Veuve seine Vision.
Disrupt yourself! Nach der Mittagspause zeigte Klaus Kallenbrunnen, Chief Digital Officer der Designagentur Martin et Karczinski, wie jeder einzelne disruptive Geschäftsmodelle entwickeln kann. In einem kurzen Workshop setzten die Teilnehmer das ?Disruptive Innovation Framework? um und drehten, wendeten, verneinten und skalierten Konventionen für einen Restaurantbesuch. Das disruptive Ergebnis: Was wäre, wenn das Restaurant das Essen für den Gast auswählt, es kein Restaurant gibt und das Essen keinen festen Preis hätte? Erstaunlich, wie schnell die Basis für neuartige Geschäftsmodelle gelegt werden kann.
Auch das schwedische Software-Unternehmen Gelato will mit seinem visionären Geschäftsmodell ein großes Ziel erreichen: Die globale Druckindustrie nachhaltig verändern. ?Wir sind ein bisschen wie Airbnb. Aber anstelle von ungenutzten Betten greifen wir auf ungenutzte Drucker zu. Drucker, die sich dort befinden wo Drucke benötigt werden?, erklärt Fredrik Andersson, Head of Network bei Gelato. Durch die Möglichkeit, lokal und on-demand zu drucken, sollen Transportkosten und Druckvolumina deutlich reduziert werden können.
Die Kraft der Gedanken Der Future Business Dialog hat nach viel fachlichem Input mit einem Vortrag der besonderen Art abgeschlossen. Der Wüsten-Ultramarathonläufer Rafael Fuchsgruber, der sich selbst als ?frei herumlaufender Irrer und Suchender? bezeichnet, ließ die Teilnehmer an seinem außergewöhnlichen Lebenslauf teilhaben. Eindrücklich zeigte er, wie er es durch die Kraft von mentalen Bildern, Konzepten und Gewohnheiten vom Herzinfarkt-Patienten zu Deutschlands erfolgreichstem Ultramarathonläufer geschafft hat.
Das erste gemeinsame Symposium von Meyle+Müller und der Heer Mediengruppe traf den Nerv der Zeit. Die hochkarätigen Referenten und vielen Gelegenheiten zum Networking sorgten dafür, dass der Future Business Dialog für die Teilnehmer eine inspirierende und motivierende Veranstaltung gewesen ist. Das zeigten nicht zuletzt der vollbesetzte Saal bis zum Ende der Veranstaltung, die vielen Fragen während der Vorträge und die rege Teilnahme an den Live-Votings.
Impressionen, die freigegebenen Vorträge der Referenten sowie das durchgeführte Programm unter: www.future-business-dialog.de
Mit über 350 Mitarbeitern in mehreren eigenständigen, hochspezialisierten Tochterunternehmen und Geschäftsbereichen gehört die Meyle+Müller Gruppe zu den großen und innovativen Mediendienstleistern in Deutschland. Sie steht für modernste Lösungen, Workflows und Systeme für die Omnichannel-Medienproduktion. Hauptgeschäftsfelder der Gruppe sind die High-Volume Medienproduktion ? auch mit effizienter Offshore-Fertigung, Creative Services, Fotografie, CGI incl. Postproduction sowie Packaging und Medien-IT mit dem renommierten MAM- und PIM-System Online Media Net. Zur Gruppe gehören neben der Meyle+Müller GmbH+Co. KG in Pforzheim vor allem das IT-Tochterunternehmen apollon GmbH+Co. KG (ebenfalls Pforzheim) sowie die Hanse Reprozentrum GmbH in Hamburg und das Consulting-Unternehmen Think Open GmbH & Co. KG in Ulm. Daneben betreibt Meyle+Müller offshore-Produktionsstandorte in Bulgarien und in Thailand.
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Mitüber 350 Mitarbeitern in mehreren eigenständigen, hochspezialisierten Tochterunternehmen und Geschäftsbereichen gehört die Meyle+Müller Gruppe zu den großen und innovativen Mediendienstleistern in Deutschland. Sie steht für modernste Lösungen, Workflows und Systeme für die Omnichannel-Medienproduktion. Hauptgeschäftsfelder der Gruppe sind die High-Volume Medienproduktion ? auch mit effizienter Offshore-Fertigung, Creative Services, Fotografie, CGI incl. Postproduction sowie Packaging und Medien-IT mit dem renommierten MAM- und PIM-System Online Media Net. Zur Gruppe gehören nebender Meyle+Müller GmbH+Co. KG in Pforzheim vor allem das IT-Tochterunternehmen apollon GmbH+Co. KG (ebenfalls Pforzheim) sowie die Hanse Reprozentrum GmbH in Hamburg und das Consulting-Unternehmen Think Open GmbH&Co. KG in Ulm. Daneben betreibt Meyle+Müller offshore-Produktionsstandorte in Bulgarien und in Thailand.
Datum: 22.03.2018 - 12:56 Uhr
Sprache: Deutsch
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