Neue Westfälische (Bielefeld): Antisemitismus: NRW-Schulministerin kritisiert Vorschlag zur Meldepflicht an Schulen
ID: 1597037
Vorbeugung"
Bielefeld. Das NRW-Schulministerium hat sich skeptisch zu der Idee
einer Meldepflicht für antisemitische Mobbingfälle an Schulen
geäußert. In einem Gespräch mit der in Bielefeld erscheinenden Neuen
Westfälischen (Donnerstagausgabe) sagte die nordrhein-westfälische
Schulministerin Yvonne Genauer (FDP) zu dem Vorschlag der
Unionsfraktion im Bundestag, dass "die Frage der Meldepflicht nicht
entscheidend" sei. Vielmehr gilt aus ihrer Sicht, "die Schulen bei
ihrer Präventionsarbeit zu unterstützen, um derartige Vorfälle zu
verhindern".
Gebauer strich Schulprojekte heraus, die landesweit zur Vorbeugung
laufen. "Die Vermittlung demokratischer Grundwerte ist eine wichtige
Aufgabe", sagte die Ministerin. "Unsere Schulen nehmen diese
Herausforderung mit großem Engagement an." Das zeigten die vielen
Programme, die es zu dem Thema gebe. "Allen Beteiligten an unseren
Schulen gebührt für diese Arbeit Dank und Anerkennung."
Die Verantwortung geht laut Gebauer über die Lehrerschaft hinaus.
So sei "die Vermittlung von demokratischen Grundwerten nicht allein
die Aufgabe von Schule". Auch das Elternhaus sei gefordert, "wenn es
darum geht, junge Menschen vor Radikalisierung und Extremismus zu
schützen", sagte die FDP-Politikerin und stellte klar: An den Schulen
in Nordrhein-Westfalen "gibt es keinen Platz für Antisemitismus und
andere Formen des Extremismus, ganz gleich ob sie politisch oder
religiös motiviert sind".
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Original-Content von: Neue Westfälische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.04.2018 - 14:02 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1597037
Anzahl Zeichen: 1946
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 355 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Antisemitismus: NRW-Schulministerin kritisiert Vorschlag zur Meldepflicht an Schulen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Höhe der Rente unterscheidet sich in NRW von Wohnregion zu Wohnregion teils erheblich. Bei Männern macht es im Jahr einen Unterschied von 5.000 Euro aus, ob sie in Münster (1.185 Euro/Monat) oder im Rhein-Erft-Kreis (1.591 Euro/Monat) leben. Frauen in Gelsenkirchen (818 Euro) bekommen im Jahr
Hunderte Verstöße gegen Spritpreisregel in NRW bleiben folgenlos - ADAC kritisiert "zahnlosen Tiger" ...
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar
Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Rheinische Post: SPD-Innenexperte erteilt Seehofer Absage bei Familiennachzug ...
Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Burkhard Lischka, hat schärferen Regeln beim Familiennachzug für Flüchtlinge eine Absage erteilt. Als Reaktion auf Berichte über einen entsprechenden Gesetzentwurf aus dem Ressort von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sagte Lisch
ARAG Recht schnell... ...
+++ Kinderschrei rechtfertigt keine Leistung der Unfallversicherung +++ Eine Erzieherin, die Ohrgeräusche darauf zurückführt, dass ihr ein Kind ins Ohr geschrien hat, hat keinen Anspruch auf Entschädigungsleistungen der gesetzlichen Unfallversicherung. Kinderschreie sind laut ARAG nach wissensc
Gauland: Aufklärung und Dialog im Fall Skripal ...
Zum Bericht des britischen Militärlabors, es gäbe keine Beweise dafür, dass das Gift, das zum Tod von Skripal geführt hat, aus Russland komme, erklärt der AfD-Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland: "Es existieren keine Beweise dafür, dass Russland hinter dem Mordanschlag auf Skri
Politische Stabilität in Kirgistan fraglich / Konfrontationen zwischen Anhängern der diversen Präsidenten des Landes ...
Ein Vorfall vom Dezember 2017 in Berlin lässt darauf schließen, wie sehr der zentralasiatische Staat Kirgistan auch ein halbes Jahr nach der Präsidentenwahl von politischer Stabilität entfernt ist. Der Vorfall ereignete sich am 9. Dezember vorigen Jahres in Berlin. Der frühere Präsident




