BERLINER MORGENPOST: Protest lohnt sich in Berlin - Kommentar von Gudrun Mallwitz
ID: 1600914
Berliner Berufsfeuerwehr vergebens für eine bessere Bezahlung, für
mehr Kollegen und eine bessere Ausrüstung gekämpft. Jetzt stehen sie
vor merklichen Verbesserungen. Der wochenlange Dauerprotest durch die
Mahnwache am Roten Rathaus zeigt Wirkung: In einem Gespräch mit
Innensenator Andreas Geisel (SPD) wurden nun erste Erfolge erzielt.
Damit zeigt sich wieder einmal: Es lohnt sich durchaus, für seine
Belange einzutreten. In Berlin gilt das derzeit vor allem für die
Mitarbeiter im öffentlichen Dienst. Denn nach den harten Sparjahren -
sie waren notwendig, da das hoch verschuldete Berlin sonst nicht mehr
handlungsfähig gewesen wäre - ist der finanzielle Spielraum endlich
da. Er bietet nunmehr die Chance, den Sanierungsstau abzubauen, sein
Personal besser zu bezahlen und Verstärkung einzustellen.
Nicht nur Feuerwehr und Polizei dürfen deshalb auf längst fällige
Erleichterungen hoffen. Auch angesichts der zunehmenden
Schwierigkeit, Personal zu finden, bezahlt das Land die Lehrer
inzwischen besser. Nun fordern auch Berlins Erzieher eine bessere
Entlohnung. Zu Recht. Rot-Rot-Grün berät bereits hinter den Kulissen
über eine Berlin-Zulagen-Regelung auch für die Erzieher. Das ist zu
begrüßen: Auch sie hätten sie - wie die Kollegen von der Feuerwehr -
verdient.
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Datum: 16.04.2018 - 19:17 Uhr
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Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den
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