Vor Beitritt der Westbalkan-Staaten destabilisierte EU konsolidieren
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Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Mazedonien aufzunehmen,
kommentiert AfD-Bundessprecher Prof. Dr. Jörg Meuthen wie folgt:
"Ehe die EU über ihre Erweiterung nachdenkt, täte sie gut daran,
sich zunächst einmal institutionell zu konsolidieren. Der Zustand der
Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in der EU ist beklagenswert, in
der Eurokrise sowie in der Migrationskrise hat die EU ihre eigenen
Regeln gebrochen und Europa gespalten und destabilisiert. Vor diesem
Hintergrund erscheint es grotesk, über eine Aufnahme Mazedoniens,
Albaniens und anderer westbalkanischer Staaten auch nur nachzudenken,
da ein Import der balkanischen Konflikte in die EU droht. Zudem wären
alle balkanischen Beitrittskandidaten Nettoempfänger, was vor allem
auf Kosten Deutschlands gehen würde. Die Konsequenz ist vorhersehbar:
Eine weitere Spaltung und Destabilisierung Europas."
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Michael Pfalzgraf
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Datum: 20.04.2018 - 12:57 Uhr
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