Rheinische Post: Kommentar /
EU darf sich von Trump nicht spalten lassen
= Von Birgit Marschall
ID: 1605266
hat für die Bundeskanzlerin zu Recht allerhöchste Priorität. Eine
drohende Spirale von globalen Vergeltungsmaßnahmen würde vor allem
Deutschland schaden. Die Bundesrepublik wird oft für ihre
Exporterfolge kritisiert und beneidet, nicht nur von Trump. Aber eine
politisch herbeigeführte Reduzierung des hohen
Außenhandelsüberschusses würde nicht nur der deutschen Wirtschaft
massiv schaden, sondern auch anderen Ländern. Deutsche Unternehmen
investieren ihr Geld im Ausland und schaffen dort Hunderttausende
Arbeitsplätze. Zudem ist die EU längst so vernetzt, dass ein Schaden
uns alle gemeinsam träfe. Europa muss jetzt zusammenstehen und darf
sich von Trump nicht spalten lassen. Erkennbar ist bereits, wie
schwer sich die EU mit einer gemeinsamen Reaktion tut. Bis jetzt ist
es der EU-Kommission nicht gelungen, ein Verhandlungsangebot der 28
EU-Staaten an Trump zu organisieren. Frankreich will seinen
Agrarsektor schützen, Deutschland seine Metallindustrie, andere
EU-Länder pflegen kaum Handel mit den USA. Am Ende sollten alle
einsehen, dass Europas Zugpferd Deutschland nicht durch nationale
Taktierereien geschwächt werden darf.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.04.2018 - 21:38 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1605266
Anzahl Zeichen: 1556
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 362 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar /
EU darf sich von Trump nicht spalten lassen
= Von Birgit Marschall"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
BERLINER MORGENPOST: Mehr Leistung fürs Geld / Leitartikel von Alexander Klay ...
Die deutschen Steuerzahler müssen endlich deutlich mehr für ihr Geld bekommen. Allein durch einen Digitalisierungsruck in der Verwaltung könnte Deutschland fünf Milliarden Euro im Jahr sparen, rechnete ein früherer dänischer Staatssekretär kürzlich vor. Gerade jetzt, wo es der Bundesrepu
Stuttgarter Nachrichten: zu Merkel, Macron und Trump ...
Es wird höchste Zeit, dass Europa endlich mehr zu einem strategischen Akteur und Garanten - auch militärisch - der liberalen Ordnung wird. Da ist Frankreich schon weiter als Deutschland. Paris wurde daher in Washington zuletzt auch viel ernster genommen als Berlin mit seinem "dafür, a
BERLINER MORGENPOST: Schule? Nicht wirklich / Kommentar von Susanne Leinemann ...
Wer schulpflichtige Kinder hat, kennt das Problem. Auf die Frage: "Wie war dein Tag?", kriegt man allerlei Erstaunliches erzählt. Lehrerin X war krank. Lehrer Y fehlt schon länger. Im besten Falle vertritt ein Lehrer den Unterricht, der die Klasse sowieso hat und im eigenen Stoff weite
Mitteldeutsche Zeitung: zu Hartz IV ...
Es ist richtig und an der Zeit, dass die Gesellschaft noch einmal genau überprüft, ob sie Langzeitarbeitslosen und ihren Familien genug Unterstützung zukommen lässt. Dabei geht es nicht nur um Geld. Mindestens ebenso wichtig ist die Frage, ob Langzeitarbeitslose genug Chancen erhalten, um ih




