Die Green Value SCE Genossenschaft über „Massaker“ im Regenwald
ID: 1606316
Regenwaldrodung führt unweigerlich zum Aussterben der Gorillas

(firmenpresse) - „Es kann später niemand behaupten, er habe es nicht gewusst. Denn längst ist klar, dass das Abholzen der Regenwälder im direkten Zusammenhang mit dem Aussterben der Menschenaffen steht“, erklären die Experten der Energiegenossenschaft Green Value SCE. Hierauf wies auch unlängst ein bestürzender Beitrag von Jochen Graebert und Holger Vogt vom NDR hin. Er zeigte den nahezu absurden Überlebenskampf der Gorillas in Kamerun. „Es deutet viel daraufhin, dass unsere Enkel Gorillas nur noch aus den Zoos kennen werden. Diese Entwicklung kann doch so nicht hingenommen werden“, so die Fachleute der Green Value SCE-Genossenschaft.
Dem Raubbau im Weg
„Wir wissen heute, dass ein nicht unerheblicher Teil des Raubbaus an den Regenwäldern illegal erfolgt. Doch selbst da, wo er staatlich sanktioniert ist, hat er fatale Folgen“, erklären die Verantwortlichen der Green Value SCE-Genossenschaft. Die Vorgehensweise ist immer die gleiche: Riesige Baufahrzeuge fressen sich ihren Weg in den Wald. Sie schlagen sprichwörtlich alles, was sich ihnen in den Weg stellt. Die Hölzer landen dabei als Edelhölzer in der Möbelverarbeitung, in Sperrholzplatten, selbst in Grillkohle. In Südamerika dient die Rodung zumeist vorrangig der Schaffung von Weideflächen für Rinder (wir berichteten darüber unter https://green-value-genossenschaft-sce.blogspot.de/2018/01/weitere-vernichtung-des-regenwalds-und.html). Sind die Bäume erst einmal gefällt, folgen die Straßen für den Abtransport der Bäume. „Da dies oft unter dem Deckmäntelchen der Förderung der Infrastruktur erfolgt, gibt es hierfür nicht selten Förderungen der Europäischen Union. Im Ergebnis sorgen also europäische und deutsche Steuergelder für eine Vernichtung des Regenwalds und letztendlich für die Ausrottung der Gorillas“, so die Fachleute der Green Value SCE.
Die Jagd ist eröffnet
So berichten Jochen Graebert und Holger Vogt beispielsweise über massenhaftes Abschlachten von Gorillas in Kamerun. Schonfristen, wie bei der deutschen Jagd üblich, gibt es nicht. Die Jagd ist ohnehin illegal, wird aber nicht weiter verfolgt. Nicht selten werden Gorillaweibchen mit ihren Jungen im Schlaf einfach erschossen. Der World Wide Fund For Nature (WWF) als eine der größten und erfahrensten Naturschutzorganisationen der Welt, hat Zahlen hierzu: Danach werden jedes Jahr über 6000 Gorillas erlegt - sie landen nicht selten auf den Tellern selbsternannter Gourmets. Alleine in den letzten 35 Jahren sank die Population der Westlichen Flachlandgorillas um fast zwei Drittel. „Wenn wir ihnen nicht den Lebensraum lassen und die beispielsweise die EU Förderungen nicht von massiven Vorgaben und Sanktionierungen abhängig machen, werden wir uns wohl daran gewöhnen müssen, die letzten frei lebenden Gorillas zu erleben“, fassen die Experten der Green Value SCE zusammen.
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Datum: 01.05.2018 - 18:41 Uhr
Sprache: Deutsch
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Energie & Umwelt
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Freigabedatum: 01.05.2018
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