Sozialer Schutz in Europa auch bei der Rente
ID: 1608729
selbstverständlich, in verschiedenen europäischen Staaten zu leben
und zu arbeiten. Das Europarecht stellt sicher, dass ihnen dadurch
keine Nachteile bei ihrer sozialen Absicherung entstehen. Darauf
weist die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin anlässlich des
morgigen Europatages hin.
So unterschiedlich die sozialen Sicherungssysteme sind, eins haben
sie gemeinsam: Eine Rente kann nur gezahlt werden, wenn bestimmte
Mindestversicherungszeiten erfüllt werden. Um dies zu erreichen,
können Zeiten für die Rente aus den verschiedenen Mitgliedstaaten
zusammengerechnet werden. So erfüllt zum Beispiel ein Versicherter,
der 15 Jahre in Deutschland und 20 Jahre in Frankreich gearbeitet
hat, die Mindestversicherungszeit von insgesamt 35 Jahren für die
deutsche Altersrente für langjährig Versicherte.
Sind alle Voraussetzungen erfüllt, zahlt grundsätzlich jeder
Mitgliedstaat aus seinen Zeiten eine eigene Rente. Daher ist es
möglich, dass Rentenzahlungen zeitgleich aus mehreren Staaten
erfolgen. Wer die Mindestversicherungszeit trotz der Zusammenrechnung
der Zeiten nicht erfüllt und dadurch keine Rente erhält, kann sich
die gezahlten Beiträge unter bestimmten Voraussetzungen auch
erstatten lassen.
Eine Zusammenrechnung der Zeiten erfolgt nach europäischem
Gemeinschaftsrecht zwischen den Staaten der Europäischen Union und
zusätzlich bei Liechtenstein, Island, Norwegen und der Schweiz. Auch
mit vielen anderen Staaten hat Deutschland
Sozialversicherungsabkommen geschlossen, wie etwa mit Tunesien, der
Türkei, den USA und Australien, die ebenfalls entsprechende
Regelungen enthalten.
Die kostenlose Broschüre der Deutschen Rentenversicherung "Leben
und arbeiten in Europa" kann im Internet in verschiedenen Sprachen
bestellt oder heruntergeladen werden. Umfassende Informationen zu
allen Fragen der gesetzlichen Rentenversicherung und Termine für
internationale Beratungstage finden Interessierte auch unter
www.deutsche-rentenversicherung.de. Aktuelle Auskünfte geben darüber
hinaus die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen
Rentenversicherung in den Auskunfts- und Beratungsstellen sowie unter
der kostenlosen Servicetelefonnummer 0800 10004800.
Pressekontakt:
Dr. Dirk von der Heide
Pressesprecher
Tel. 030 865-89178
Tel. 030 865-27379
pressestelle@drv-bund.de
Original-Content von: Deutsche Rentenversicherung Bund, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.05.2018 - 11:52 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1608729
Anzahl Zeichen: 2783
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Soziales
Diese Pressemitteilung wurde bisher 403 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Sozialer Schutz in Europa auch bei der Rente"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutsche Rentenversicherung Bund (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Viele Menschen engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Am 23. Mai soll ein vom Bundespräsidenten initiierter Ehrentag ihren Einsatz für die Gesellschaft würdigen. Was viele nicht wissen: Auch in der Deutschen Rentenversicherung gibt es Ehrenämtler. Deshalb beteiligt sich die Deutsche Ren
Deutschen Rentenversicherung Bund trauert um Hans-Werner Veen ...
Hans-Werner Veen, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Rentenversicherung Bund und Träger des Bundesverdienstkreuzes ist Anfang Mai unerwartet verstorben. Über 25 Jahre lang war er eine der prägenden Stimmen der sozialen Selbstverwaltung. Hans-Werner Veen wurde 73 Jahre alt. Mit ihm verlier
Versicherte engagieren sich ehrenamtlich im Gesundheitswesen und in der Rentenversicherung ...
Viele Versicherte engagieren sich ehrenamtlich in den Gremien der gesetzlichen Krankenkassen und der gesetzlichen Rentenversicherung. Gemeinsam mit Vertretern der Arbeitgeber gestalten sie dort wichtige Entscheidungen mit und sorgen als soziale Selbstverwaltung dafür, dass die Sozialversicherung pr
Weitere Mitteilungen von Deutsche Rentenversicherung Bund
Jeder zweite Deutsche fürchtet Pflegebedürftigkeit / R+V-Studie "Die Ängste der Deutschen" ...
Jeder zweite Deutsche hat Angst davor, im Alter auf Pflege angewiesen zu sein. Bei Frauen ist die Furcht vor Pflegebedürftigkeit jedoch deutlich ausgeprägter als bei Männern. Darauf macht das Infocenter der R+V Versicherung zum "Tag der Pflege" (12. Mai) aufmerksam. Pflegethema i
Dr. Oetker und SOS-Kinderdorf e.V. arbeiten seit 10 Jahren eng zusammen / Vielseitige Aktivitäten im Jubiläumsjahr geplant: vom Gewinnspiel bis zum Konzert ...
Seit 2008 pflegt das Familienunternehmen Dr. Oetker eine intensive Partnerschaft mit SOS-Kinderdorf e.V. Den Beginn dieser langfristigen Zusammenarbeit bildete die finanzielle Förderung des Baus und Unterhalts von zwei Häusern im SOS-Kinderdorf Harksheide bei Hamburg. Seitdem sind, neben der
MDR Umschau: Kostenzuschuss für Hartz-IV-Wohnungen hinkt Mietsteigerungen hinterher ...
In allen Großstädten Mitteldeutschlands bekommen ALG-II-Empfänger im Durchschnitt weniger Mietkosten erstattet, als sie tatsächlich zahlen. Das berichtet das MDR-Magazin Umschau unter Bezug auf aktuelle Zahlen der Bundesanstalt für Arbeit (Stand 10/2017). Die Lücke klafft von 10 Euro i
Südsudan: SOS-Kinderdörfer warnen vor Hungersnot ...
Der Südsudan steht nach Angaben der SOS-Kinderdörfer kurz vor einer Hungersnot. Zwischen sechs und sieben Millionen Menschen droht akuter Nahrungsmangel, mehr als die Hälfte davon sind Kinder. "Bereits jetzt mangelt es über fünf Millionen Menschen an ausreichender Nahrung - das ist




