NOZ: DGB-Studie: 80 Prozent der Beschäftigen haben nur gedämpfte Erwartungen an die Rente
ID: 1617134
nur gedämpfte Erwartungen an die Rente
Steuerzahlerbund fordert tragfähigen Interessenausgleich zwischen
Rentnern und Beitragszahlern
Osnabrück. Nur etwa jeder siebte abhängig Beschäftigte (15
Prozent) erwartet, von der späteren gesetzlichen Rente gut leben zu
können. Dagegen gehen 80 Prozent davon aus, dass sie "gar nicht" oder
"gerade so" zurechtkommen werden. Das hat eine Untersuchung des DGB
ergeben, die der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag) vorliegt.
Besonders ausgeprägt ist die Sorge um die Alterssicherung demnach bei
Frauen in den mittleren Altersgruppen, bei Beziehern geringer
Einkommen, bei Beschäftigten in Teilzeitarbeit und bei Menschen mit
unsicheren Beschäftigungsperspektiven.
"Aber auch in den mittleren und höheren Einkommensgruppen machen
sich viele Beschäftigte große Sorgen um die Alterssicherung", hält
der DGB fest. Selbst bei einem Monatsbruttoeinkommen von mehr als
4000 Euro sagen noch 26 Prozent der Befragten: "Es wird nicht
reichen." 43 Prozent dieser Beschäftigtengruppe meinen, die
gesetzliche Rente werde "gerade so ausreichen".
Für DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach offenbaren die
Ergebnisse ein "großes Maß der Verunsicherung". Sie forderte, die
Politik müsse jetzt dringend die Weichen für mehr Sicherheit stellen
und für ein gutes Leistungsniveau auch auf lange Sicht sorgen.
Der Bund der Steuerzahler (BdST) verlangte, "einen tragfähigen
Interessenausgleich zwischen Rentnern und Beitragszahlern zu finden".
Dies werde keine leichte Aufgabe für die neue Rentenkommission der
Bundesregierung sein, sagte BdST-Präsident Reiner Holznagel der NOZ.
Er fügte hinzu, die demografische Entwicklung hinterlasse nicht nur
Spuren in der Rentenkasse, sondern auch in der Pflege- und
Krankenversicherung. "Deshalb halte ich es für nötig, auch für diese
Versicherungszweige Reform-Empfehlungen ausarbeiten zu lassen."
Die Rentenkommission der Bundesregierung, die sich am Mittwoch (6.
Juni) konstituiert, soll bis zum Jahr 2020 Weichenstellungen für die
Zeit nach 2025 erarbeiten.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.06.2018 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1617134
Anzahl Zeichen: 2601
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 377 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"NOZ: DGB-Studie: 80 Prozent der Beschäftigen haben nur gedämpfte Erwartungen an die Rente"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Ökonom Ferdinand Dudenhöffer fordert das Ende der 35-Stunden-Woche in der kriselnden deutschen Autoindustrie. "Das Problem der hohen Produktionskosten könnte man zumindest teilweise lösen, indem VW die 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich wieder einführt. So wie es gerade bei Mercedes d
"Discounter"-Star Klara Lange über ihre Kurierdienstzeit: "Manche wollten nur eine Banane" / Schauspielerin erlebte kuriose Bestellungen in wohlhabenden Hamburger Wohnvierteln ...
Eine Banane oder eine Flasche Wasser - mehr landete nach den Worten von Schauspielerin Klara Lange bei manchen Lieferdienst-Bestellungen in wohlhabenden Hamburger Wohnvierteln nicht im Einkaufskorb. "Die Leute wollten testen, ob wir wirklich so schnell da sind", sagte die 28-Jährige der &
Sparpläne von VW: Linken-Chef kritisiert "profitgierige Konzernspitze" / Luigi Pantisano vor VW-Aufsichtsratssitzung: "Management kennt keine Verantwortung" ...
Vor der Sitzung des VW-Aufsichtsrates zur Entscheidung über die geplanten Werksschließungen kritisiert Luigi Pantisano den Konzernvorstand. "Die Beschäftigten sind wütend und das zurecht. Sie erwirtschaften die Gewinne, die VW immer noch täglich einfährt", sagte der Vorsitzende der L
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
NOZ: Streit um sichere Herkunftsländer: Bremen hält Pläne nicht für ausreichend ...
Streit um sichere Herkunftsländer: Bremen hält Pläne nicht für ausreichend Bremer Innensenator Mäurer: "Bund muss Kommunen unterstützen" Osnabrück. Die geplante Einstufung der Maghreb-Staaten und Georgiens als sichere Herkunftsländer hilft aus Sicht des Bremer Innensenat
NOZ: FremdenfeindlicheÜbergriffe verlagern sich in den Alltag ...
Fremdenfeindliche Übergriffe verlagern sich in den Alltag Knapp 300 Angriffe auf Asylbewerber im ersten Quartal - Zahl der Anschläge auf Unterkünfte zurückgegangen Osnabrück. Die fremdenfeindlichen Übergriffe in Deutschland verlagern sich zunehmend von Anschlägen auf Asylbewerberhe
NOZ: Sozialverband VdK für gezielte Steuererhöhungen zugunsten der Rente ...
Sozialverband VdK für gezielte Steuererhöhungen zugunsten der Rente Präsidentin Bentele verlangt Vermögenssteuer und Finanztransaktionssteuer - "Erstes Rentenpaket kein großer Wurf" Osnabrück. In der Diskussion um die weitere Finanzierung der Rentenversicherung drängt der
NOZ: NOZ: Interview mit den Ministerpräsidenten Stephan Weil, Daniel Günther, Manuela Schwesig ...
Ankerzentren: Norden verlangen Klarheit von der Bundesregierung Weil: Großer Begriff herausposaunt - Günther: Nur Schlagwörter Osnabrück. Im Streit um die Einführung von Ankerzentren haben die Regierungschefs von Niedersachsen und Schleswig-Holstein von der Bundesregierung parteiübe




